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DSB – Deutscher Schaustellerbund e.V.

Frühkindliche Bildung für Schaustellerkinder: DSB zu Gesprächen im Bildungsministerium

Von links: DSB-Hauptgeschäftsführer Frank Hakelberg, Bundesfachberater für Bildung, Thomas Horlbeck, Tobias Wandrei, Nora Damme, Marlies Stotz, Birgit Oertl und Volker Igstadt
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Am 10. September war der Deutsche Schaustellerbund gemeinsam mit Vertretern von BERiD e.V. zu Gesprächen im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin zu Gast. BERiD e.V. war durch Präsidentin Marlies Stotz, Projektleiterin Birgit Oertel und Beiratsmitglied Volker Igstadt vertreten. Für den DSB nahmen Bundesfachberater für Bildung Thomas Horlbeck und Hauptgeschäftsführer Frank Hakelberg teil.

Im Gespräch mit Nora Damme, Referatsleiterin für die Kernbereiche „Ausbau der Kinderbetreuung, Bundesprogramme, Fachkräfte“, und Tobias Wandrei, Referent im Bundesministerium, machten DSB und BERiD auf die besonderen Herausforderungen von Kindern beruflich Reisender aufmerksam. Gerade weil Schaustellerfamilien mit ihren Betrieben von Volksfest zu Volksfest reisen, brauchen ihre Kinder einen verlässlichen Zugang zu frühkindlicher Bildung. Der bestehende Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz lässt sich für mitreisende Schaustellerkinder aufgrund der wechselnden Standorte ihrer Familien vielerorts nur schwer verwirklichen.

DSB und BERiD forderten deshalb, die besonderen Lebens- und Arbeitsbedingungen beruflich reisender Familien stärker zu berücksichtigen und insbesondere in Städten und Gemeinden mit Volksfesten und Jahrmärkten entsprechende Betreuungsmöglichkeiten für Kinder unter sechs Jahren vorzuhalten. „Wir wollen nichts Besonderes für unsere Kinder, sondern nur das, was anderen Kindern auch gegeben wird“, brachten DSB-Bundesfachberater für Bildung, Thomas Horlbeck, und BERiD-Präsidentin Marlies Stotz das gemeinsame Anliegen auf den Punkt.

Damme und Wandrei dankten den Vertretern von DSB und BERiD für die Einblicke in die besonderen Herausforderungen beruflich reisender Familien und sagten ihre Unterstützung für eine Verbesserung der frühkindlichen Bildungs- und Betreuungsmöglichkeiten für Schaustellerkinder zu.