Feierliche Eröffnung von Pützchens Markt – DSB im Gespräch mit NRW-Minister Nathanael Liminski
Am 11. September wurde Pützchens Markt in Bonn mit zahlreichen Gästen aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft feierlich eröffnet. Gemeinsam mit vielen Vertreterinnen und Vertretern des Schaustellergewerbes nahm auch DSB-Präsident Albert Ritter an der Eröffnung des traditionsreichen Volksfestes teil. Für ein farbenfrohes Bild und zugleich ein sichtbares Zeichen der Tradition sorgten die Fahnen der Schaustellervereine aus Nordrhein-Westfalen und dem gesamten Bundesgebiet beim traditionellen Fahneneinmarsch. Mit dabei war auch NRW-Kirmeskönigin Jaquelyn I., die an diesem Tag die Kirmeskultur Nordrhein-Westfalens repräsentierte.
Unter den Gästen waren zahlreiche Vertreter der Landes- und Kommunalpolitik, mit denen sich die Schaustellervertreter im Laufe der Eröffnung über aktuelle Themen der Branche austauschten. Ein ausführliches Gespräch führte DSB-Präsident Albert Ritter mit dem Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, Nathanael Liminski. Dabei ging es um die derzeitigen Herausforderungen des Schaustellergewerbes und die politischen Rahmenbedingungen für die Zukunft der Volksfeste. Wie bereits bei der Eröffnung des Nürnberger Herbstvolksfestes machte Ritter auch auf Pützchens Markt die klare Position des Deutschen Schaustellerbundes in der aktuellen Diskussion um die Gestaltung traditioneller Schaustellergeschäfte deutlich. Mit Blick auf das Teufelsrad auf dem Münchner Oktoberfest stellte er klar: Sexismus und Rassismus haben auf Volksfestplätzen keinen Platz, überzogene Forderungen nach Veränderungen traditioneller Gestaltungen weist der DSB jedoch entschieden zurück. Liminski zeigte großes Interesse an den Anliegen der Branche, erkundigte sich nach den konkreten Herausforderungen der Schaustellerbetriebe und sagte zu, die angesprochenen Themen aufzunehmen und sich mit möglichen Lösungen auseinanderzusetzen.
DSB-Präsident Albert Ritter dankte Minister Liminski für den offenen und konstruktiven Austausch. Zum Auftakt von Pützchens Markt wünschte der Minister den Schaustellerinnen und Schaustellern gute Geschäfte, schönes Wetter und erfolgreiche Festtage – oder, wie es im Rheinland traditionell heißt: „Pützchens Maat es anjesaat!“