Schaustellerkultur als Immaterielles Kulturerbe
Aufnahme der Schaustellerkultur ins Immaterielle Kulturerbe
Die Aufnahme ist das Ergebnis einer jahrelangen gemeinsamen Bewerbung des Deutschen Schaustellerbundes e.V., seiner Mitgliedsverbände, des Bundesverbandes der Schausteller und Marktkaufleute sowie Frau Dr. Margit Ramus vom digitalen Kulturgut Volksfest-Archiv. Gemeinsam wurde die Schaustellerkultur als überlieferte, von Wissen und Können geprägte Lebensweise dokumentiert und erfolgreich in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes eingebracht.
Auf rund 9.750 Volksfesten begrüßen Schaustellerinnen und Schausteller jährlich rund 200 Millionen Gäste. Ob Kirmes, Kirchweih, Jahrmarkt, Schützenfest, Dult oder Kerwe – unsere Feste laden Menschen unabhängig von Herkunft, Religion oder sozialem Hintergrund zum Miteinander ein und sind ein lebendiger Bestandteil unserer kulturellen Identität. Träger dieser Kultur sind die Schaustellerfamilien, die ihr Wissen und ihre handwerklichen Fähigkeiten seit Generationen weitergeben und ihre Tradition verantwortungsvoll weiterentwickeln.
Weitere Informationen zur Aufnahme der Schaustellerkultur auf Volksfesten in Deutschland ins Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes finden Sie auf der Homepage der Deutschen UNESCO-Kommission.