Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




Weihnachtsmärkte bieten im Corona-Winter 2020 ein sicheres Frischluft-Freizeitangebot

Berlin, 21.10.2020 – Der Deutsche Schaustellerbund e.V. (DSB) fordert die Städte und Kommunen, die Weihnachtsmärkte ausrichten, erneut dazu auf, an ihrer Durchführung festzuhalten. Wissenschaft und Politik haben in der jüngsten Ministerpräsidentenkonferenz vom 14. Oktober abermals bestätigt, dass Einzelhandel, Gastronomie, ÖPNV und Arbeitsplatz im Infektionsgeschehen eine deutlich nachrangige Bedeutung haben. Die Hochzeit, das Familienfest, die kleine Party derer, die sich für unverwundbar halten, sind die Orte, an denen sich das Virus weiter ausbreitet. All diese Orte sind „indoor“.

Ganz im Gegenteil dazu die Weihnachtsmärkte, die unter freiem Himmel stattfinden: „Wir Schausteller bieten den Menschen in diesem Advent eines der wenigen verbliebenen Freizeitangebote und sind Anlass und Grund, draußen zu sein, sich den Wind um die Nase wehen zu lassen. Wer nicht zu uns kommen kann, weil der Weihnachtsmarkt abgesagt wird, wird sein kleines Adventsvergnügen im Zweifel in überheizten, stickigen Räumen suchen“, betont DSB-Präsident Albert Ritter. „Bundeskanzlerin Angela Merkel hat erst jüngst dafür geworben, den AHA-Regeln (Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen) das „L“ für regelmäßiges Lüften und Frischluft hinzuzufügen. Wir Schausteller sind mit unseren Weihnachtsmärkten das „L“ in diesem Winter!“, betont Ritter weiter.

Weitere Argumente zur Durchführung der Weihnachtsmärkte auch im Corona-Jahr 2020 liefert zudem eine vom Deutschen Schaustellerbund in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie der Unternehmensberatung Project M, die unter http://url.dsbev.de/3y zum Download bereitsteht.