Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




Gespräch mit Vertretern des Niedersächsischen Städtetages und des Städte- und Gemeindebundes in Hannover

Am 8. September 2020 trafen sich u.a. Vizepräsident Kevin Kratzsch, der Erste Vorsitzende des Oldenburger Schaustellerverbandes e.V. Michael Hempen und DSB-Hauptgeschäftsführer Frank Hakelberg mit Vertretern des Niedersächsischen Städtetages und des Städte- und Gemeindebundes in Hannover, um das drängende Thema der Durchführung der Weihnachtsmärkte in Niedersachsen auch im Corona-Jahr 2020 zu besprechen. Von Seiten des Niedersächsischen Städtetages nahmen u.a. der Hauptgeschäftsführer Dr. Jan Arning und der Beigeordnete Stefan Wittkopf, von Seiten des  Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes der Beigeordnete Thorsten Bullerdiek an dem Dialog teil.

Die Schaustellervertreter konnten während des Gespräches die Bedeutung der Weihnachtsmärkte nicht nur für ihre Branche, sondern auch deren Attraktivität für die Innenstädte, u.a. um das Überleben des Einzelhandels zu sichern, und natürlich auch für die Bevölkerung verdeutlichen.

Die Niedersachsen lieben ihre Weihnachtsmärkte – und sie sollen sie, wenn irgend möglich, bekommen. Darauf verständigten sich alle Beteiligten und diskutierten das weitere Vorgehen sowie mögliche Maßnahmen, deren Erforderlichkeit und genaue Aussteuerung nicht zentral vorgegeben werden kann, sondern immer auch von den jeweiligen Gegebenheiten vor Ort abhängig ist.

Klar ist: Ein „Party-Ambiente“ wird es in diesem Winter auf keinem Weihnachtsmarkt geben. Dies bedeute jedoch nicht, der gelegentlich erhobenen Forderung, auf Glühwein komplett zu verzichten, blind zu folgen. Dies widerspräche den Wünschen der Gäste – und wäre in jeglicher Hinsicht kontraproduktiv. Der Gast ginge dem Markt und der Innenstadt verloren – und würde seinen Glühwein woanders trinken. Dort aber ginge der Vorteil verloren, der für alle Weihnachtsmärkte spricht: Die frische Luft.  

Die Vertreter des Niedersächsischen Städtetages betonten, dass sie die Schaustellerbranche in dieser existenzbedrohenden Krise unterstützen werden und ihnen im gemeinsamen Schulterschluss bei dem Ziel, die Weihnachtsmärkte in diesem Jahr der Pandemie so normal wie möglich durchzuführen, zur Seite stehen.  

Fotonachweis: DSB