Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




DSB zu Gast beim Fachkongress zur „Nationalen Tourismusstrategie“ der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Die Bundesregierung hat sich im Rahmen des Projektes „Nationale Tourismusstrategie“ einen Orientierungsrahmen gegeben, in dem sie die große Bedeutung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor herausstellt.

Sie kündigt an, verlässliche, bürokratiearme und wettbewerbsfördernde Rahmenbedingungen für den Tourismusstandort Deutschland und die nationale Tourismuswirtschaft zu gestalten.

Am 6. Mai 2019 lud die CDU/CSU-Fraktion unterschiedlichste Akteure der Tourismuswirtschaft zum Fachgespräch in den Deutschen Bundestag ein. Von Seiten der CDU/CSU waren u.a. der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Tourismus der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Paul Lehrieder und der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus Thomas Bareiß anwesend.

Da Schausteller mit ihren Volksfesten und auch Weihnachtsmärkten vielfältigen Anlass insbesondere für den Tages- und Wochenendtourismus schaffen, von denen dann auch die Gastronomie und Hotellerie vor Ort, der Handel und das Stadtmarketing profitieren, nahm für den Deutschen Schaustellerbund Hauptgeschäftsführer Frank Hakelberg an dem Kongress teil.

Zentrales Anliegen dieses Termins war, Themen und Impulse aus den unterschiedlichsten einzelnen Branchen einzusammeln.

So unterschiedlich die Akteure innerhalb der Tourismuswirtschaft auch sind, so sehr einen sie aber auch einige Themen, für die auch der DSB seit Jahren intensiv eintritt:

  • Der Abbau überflüssiger und zeitraubender Bürokratie, so z.B. auch die im Transport-, Personenbeförderungs-, Hotel- und Gaststättengewerbe vorgeschriebene Dokumentation der Arbeitsstunden, die dem DSB seit ihrer Einführung mit dem Mindestlohn ein Dorn im Auge ist.
  • Die mit der kontinuierlichen Erhöhung des Mindestlohns längst überfällige Anpassung der Höchstgrenze für geringfügig Beschäftigte, die für die max. 450 Euro immer weniger Stunden leisten können und so den Betrieben fehlen.

  • Ein antiquiertes Arbeitszeitgesetz, das überall dort, wo Veranstaltungen und Feste stattfinden, zu personellen Engpässen und wirtschaftlichen Nachteilen führt.

  • Der eklatante Mangel an Arbeitskräften.

Auch Spezialthemen der deutschen Schausteller werden in die Tourismusstrategie einfließen müssen.

Die allerorten drohenden Dieselfahrverbote z.B. werden hinsichtlich ihrer Ausnahmeregelungen eine nicht unerhebliche Bürokratie für die Betriebe mit sich bringen.

Durch die vom DSB geforderte pauschale Befreiung der Schaustellerfahrzeuge über die Kennzeichnungsverordnung könnte diese Bürokratie dauerhaft und zum Wohle aller Beteiligten vermieden werden.

Fotonachweis: DSB