Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




Deutscher Schaustellerbund begrüßt die Durchführung des traditionellen Hamburger Sommerdoms

Volksfeste sind auch in Zeiten von Corona ein sicheres Freizeitvergnügen

Berlin, 09.06.2021 – Der Deutsche Schaustellerbund e.V. (DSB) wertet die Entscheidung der Stadt Hamburg, den Sommerdom in diesem Jahr vom 30. Juli bis zum 29. August 2021 zu veranstalten, als ausgesprochen positives Signal.

Die deutschen Schausteller zeigen sich erfreut über den Rückhalt Hamburgs für ihre Branche, die mit dem Stillstand seit dem Winter 2019/20 am schwersten von der Corona-Pandemie betroffen ist: „Endlich können die Schausteller in Hamburg wieder mit ihrer eigenen Hände Arbeit Geld verdienen! Wir appellieren an die Veranstalter in ganz Deutschland, an ihren Volksfesten festzuhalten!“ sagt der Präsident des Deutschen Schaustellerbundes e.V. (DSB) Albert Ritter.

Die Hansestadt gebe damit ein gutes Vorbild ab und zeige so, dass Volksfeste auch in Corona-Zeiten sicher durchführbar sind. Bereits im vergangenen Jahr haben die Schausteller mit verantwortungsvollen und mit den Gesundheitsbehörden abgestimmten Hygienekonzepten Wege aufgezeigt, das Infektionsrisiko auf den Festplätzen zu minimieren.

Über all dem steht zudem der entscheidende Vorteil aller Volksfeste: Sie finden unter freiem Himmel und an frischester Luft statt. Das Infektionsrisiko durch den Ausstoß von Aerosolen ist auch nach der Beurteilung des Robert-Koch-Institutes ausgesprochen gering.

„Auch wenn der Sommerdom in diesem Jahr noch in eingeschränkter Form und mit einem umfangreichen Hygiene- und Schutzkonzept stattfinden wird, freuen wir uns darüber, dass die Schausteller den Hamburgern mit ihren Attraktionen nach düsteren Monaten endlich wieder Freude bereiten können“, erklärte Ritter weiter.

Die Feste sind für die Schausteller von existenzieller Bedeutung und für die einheimische Bevölkerung zentraler Anker ihres gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenlebens. Die Schausteller sind seit Beginn der Corona-Pandemie mit einem faktischen Berufsausübungsverbot belegt.