Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




Ausfüllhilfen Corona-Soforthilfe-Programme

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder,

alle Bundesländer haben nun Corona-Soforthilfe-Programme aufgelegt, zu denen Sie über die unten beigefügten Links gelangen.

Die bei der Antragstellung jeweils abgefragten Kriterien sind uneinheitlich, teilweise werden sie in den Ministerien auch noch fortlaufend überarbeitet.

Es ist daher leider unmöglich, Ihnen einen einheitlichen Leitfaden an die Hand zu geben.

Wir möchten Ihnen jedoch mit auf die Bundesländer bezogenen Ausfüllhilfen beziehungsweise exemplarisch ausgefüllten Anträgen Hilfestellung geben.

Diese Hilfen werden von uns fortlaufend aktualisiert, sind jedoch – und hierfür bitten wir um Verständnis – unverbindlich.

Wir können keine Gewähr und keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehmen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen, Bedingungen, Antragsformulare zu den Förderprogrammen u.ä. werden oft mehrmals täglich aktualisiert. Wir empfehlen Ihnen daher dringend, sich immer auch auf den Online-Portalen Ihrer jeweiligen Landeswirtschaftsministerien und des Bundeswirtschaftsministeriums zu informieren.

Soforthilfe für Kleinstbetriebe und Soloselbständige der Bundesregierung

Auch die Bundesregierung hat zur Existenzsicherung von kleinen Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen, Soloselbständigen und Angehörigen der Freien Berufe ein Soforthilfeprogramm gestartet: Dabei können insgesamt 9.000 Euro für den Zeitraum von drei Monaten (bei bis zu fünf Beschäftigten) bzw. insgesamt 15.000 Euro (bei bis zu 10 Beschäftigten) ausgezahlt werden. Die Gelder des Bundes stehen den Ländern ab dem 30. März 2020 zur Verfügung. Das Hilfsprogramm läuft über die einzelnen Bundesländer. Das Soforthilfeprogramm kann mit den Hilfsmitteln der Bundesländer und den De-Minimis-Beihilfen kumuliert werden. Die Bundesländer entscheiden anschließend über die Rückzahlbarkeit.

Weitere Informationen zur Soforthilfe des Bundes finden Sie hier:

Weitere Informationen zu den Programmen der einzelnen Bundesländer finden Sie hier:

Baden-Württemberg:

Das Land Baden-Württemberg unterstützt ab sofort gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Angehörige der Freien Berufe mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss. Die Soforthilfe beträgt bis zu 9.000 Euro für drei Monate für antragsberechtigte Soloselbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten, 15.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten.

Bayern:

Die Soforthilfe des Freistaates Bayern beträgt bei bis zu 5 Erwerbstätigen bis 9.000 Euro und bei bis zu 10 Erwerbstätigen bis 15.000 Euro. Die Anträge können ab sofort von Soloselbständigen, Angehörigen der Freien Berufe und Unternehmen gestellt werden.

Berlin:

Das Soforthilfe-Programm des Landes Berlin wird aktuell auf ein einheitliches Bundesprogramm umgestellt. Bis zum 6. April 2020 ist die Antragstellung pausiert. Soloselbständige, Freiberufler und Unternehmen können sich bereits jetzt in die Warteschlange stellen und werden per E-Mail benachrichtigt, sobald sie an der Reihe sind. Die Hilfen betragen bis 5 Beschäftigte bis zu 9.000 Euro und für Unternehmen bis 10 Beschäftigte bis zu 15.000 Euro.

Brandenburg:

Antragsberechtigt im Land Brandenburg sind gewerbliche Unternehmen und Angehörige der Freien Berufe mit bis zu 100 Erwerbstätigen, deren Betriebs- bzw. Arbeitsstätte sich in Brandenburg befindet. Die Soforthilfe ist nach der Zahl der Erwerbstätigen gestaffelt: bis zu 5 Erwerbstätige erhalten bis zu 9.000 Euro, bis zu 15 Erwerbstätige bis zu 15.000 Euro. Die Anträge können ab sofort eingereicht werden.

Bremen:

Das Land Bremen setzt seine Soforthilfe seit dem 2. April 2020 über das "Bundesprogramm Soforthilfe Corona Bremen" um. Antragsberechtigt sind Soloselbstständige, freiberuflich Tätige oder kleine Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten. Dabei werden maximal 9.000 Euro für Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten und maximal 15.000 Euro für Betriebe mit bis zu 10 Beschäftigten für einen Zeitraum von maximal 3 Monaten ausgezahlt. 

Hamburg:

Die Corona Soforthilfe des Landes Hamburg wird nach der Zahl der Beschäftigten gestaffelt und ist nicht rückzahlbar. Dabei erhalten Solo-Selbstständige erhalten bis 11.500 Euro, Unternehmen bis 5 Mitarbeiter bis 14.000 Euro und Unternehmen bis 10 Mitarbeiter bis 20.000 Euro. Die Anträge können ab sofort eingereicht werden.

Hessen:

Hessen gewährt seine Corona-Soforthilfe als einmaligen nicht rückzahlbaren Zuschuss. Inklusive der Bundesförderungen beläuft sie sich bei bis zu 5 Beschäftigten auf 10.000 Euro für drei Monate und bei bis zu 10 Beschäftigten auf 20.000 Euro für drei Monate. Die Anträge können ab sofort eingereicht werden.

Mecklenburg-Vorpommern:

In Mecklenburg-Vorpommern staffelt sich die Höhe der Soforthilfe ist nach der Zahl der Beschäftigten: bei bis zu 5 Beschäftigten werden bis zu 9.000 Euro und bei bis zu 10 Beschäftigten bis zu 15.000 Euro ausgezahlt. Die Anträge können sofort gestellt werden.

Niedersachsen:

Im Land Niedersachsen können ab sofort Anträge bei dem neuen Förderprogramm "Niedersachsen-Soforthilfe Corona mit finanzieller Unterstützung des Bundes" gestellt werden. Die Förderung besteht aus einer Einmalzahlung in Höhe von bis zu 9.000 Euro bei bis zu fünf Beschäftigten und bis zu 15.000 Euro bei bis zu zehn Beschäftigten.

Nordrhein-Westfalen:

Die Soforthilfe in Nordrhein-Westfalen erfolgt ab sofort im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses und ist nach der Zahl der Beschäftigten gestaffelt. Sie beträgt für drei Monate: 9.000 Euro für antragsberechtigte Solo-Selbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten sowie 15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten.

Rheinland-Pfalz:

In Rheinland-Pfalz gilt ab sofort für das Zuschussprogramm die folgende Staffelung: Einmalzahlung bis zu 9.000 Euro für drei Monate für Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten sowie eine Einmalzahlung bis zu 15.000 Euro für drei Monate für Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten. Das Land Rheinland-Pfalz ergänzt und erweitert dieses Programm zudem mit dem "Zukunftsfonds Starke Wirtschaft Rheinland-Pfalz", der die Zuschüsse des Bundes mit günstigen Sofortdarlehen für Unternehmen bis zu 10 Beschäftigten ergänzt und die Soforthilfen auf Unternehmen bis zu 30 Beschäftigte erweitert.

Saarland:

Im Saarland können Kleinstunternehmen mit maximal 10 Beschäftigten sowie Freiberufler und Soloselbständige ab sofort Zuschüsse aus dem Bundesprogramm beantragen. Die Höhe der Soforthilfe beträgt für Unternehmen bis 5 Beschäftigte bis zu 9.000 Euro aus Bundesmitteln und für Unternehmen bis 10 Beschäftigte bis zu 15.000 Euro.

Sachsen:

Das sächsische Förderprogramm "Sachsen hilft sofort" kombiniert ab sofort das Zuschussprogramm des Bundes mit einem Soforthilfe-Darlehen. Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten können einen einmaligen Zuschuss von bis zu 9.000 Euro für drei Monate beantragen, Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten einen einmaligen Zuschuss von bis zu 15.000 Euro. Dazu ergänzend steht mit einem Sofort-Darlehen ein zinsloses, nachrangiges Liquiditätshilfedarlehen von bis zu 50.000 Euro, in begründeten Ausnahmefällen bis zu 100.000 Euro, mit einer Laufzeit von bis zu zehn Jahren zur Verfügung. Das sogenannte Staatsdarlehen wird für die ersten drei Jahre tilgungsfrei zur Verfügung gestellt. Zuwendungsempfänger sind Soloselbständige sowie Unternehmen, deren Jahresumsatz eine Million Euro nicht übersteigt.

Sachsen-Anhalt:

Das Soforthilfe-Programm des Landes Sachsen-Anhalt sieht ab sofort für Solo-Selbständige und Kleinunternehmer mit bis zu 5 Mitarbeiter 9.000 Euro und mit 6 bis 10 Mitarbeitern 15.000 Euro Zuschüsse vor.

Schleswig-Holstein:

In Schleswig-Holstein beträgt die Soforthilfe ab sofort bei bis zu 5 Beschäftigten bis zu 9.000 Euro sowie über 5 und bis zu 10 Beschäftigte bis zu 15.000 Euro.

Thüringen:

Das Soforthilfeprogramm des Landes Thüringen beläuft sich ab sofort auf bis zu 5.000 Euro bei bis 5 Beschäftigten und 10.000 Euro bei 6 bis 10 Beschäftigten.