Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




#AlarmstufeRot: Die deutschen Schausteller demonstrieren gemeinsam mit der Veranstaltungswirtschaft am 09.09.2020 in Berlin

Berlin, 07.09.2020 – Die deutschen Schausteller sind durch das Verbot der Großveranstaltungen seit März 2020 faktisch mit einem Berufsausübungsverbot belegt. Ihre letzten Einnahmen haben sie auf den Herbstkirmessen oder Weihnachtsmärkten im Jahr 2019 erzielt. Damit sind mehr als 5.000 Familienunternehmen massiv in ihrer Existenz bedroht.

Um auf diese dramatische Situation aufmerksam zu machen, beteiligt sich der Deutsche Schaustellerbund e.V. (DSB) am 9. September an der Großdemonstration des Bündnisses #AlarmstufeRot, einer Allianz der mitgliederstärksten Initiativen, Verbände und Vereine aus der Veranstaltungswirtschaft.
Ab 12:05 Uhr startet ein LKW-Korso am Olympischen Platz, die Laufroute beginnt zur selben Zeit ab dem Alexanderplatz. Neben einer Ansprache der Initiatoren des Bündnisses wird auch der Vizepräsident des DSB Kevin Kratzsch als Vertreter des Verbandes während der Abschlusskundgebung sprechen, die ab 15:00 Uhr auf dem Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor stattfindet.

„Unsere traditionellen kleinen und mittelgroßen Volksfeste sind in keiner Weise mit Partys in geschlossenen Räumen, wie z.B. in Ischgl zu vergleichen. Sie sind ein wichtiger Bestandteil in der DNA der Städte und Regionen in Deutschland“, betont DSB-Vizepräsident Kevin Kratzsch. Die deutschen Schausteller fordern die politischen Vertreter mit der Teilnahme an der Großdemonstration erneut dazu auf, die Ungleichbehandlung der Schaustellerbranche gegenüber anderen Gewerbetreibenden in der Corona-Krise auf Bundes-, Landes- und auch kommunaler Ebene zu thematisieren und insbesondere den Weg für die Weihnachtsmärkte – selbstverständlich unter strengster Wahrung der derzeitigen Hygienemaßnahmen – im Winter 2020 zu ebnen.

Alle weiteren Informationen zu der Großdemonstration, der bereits am Morgen vor der Demonstration stattfindenden Pressekonferenz sowie dem Bündnis #AlarmstufeRot finden Sie hier.