Präsident Albert Ritter mahnte in seiner Rede unter anderem politische Hilfe beim Thema Strompreise an. "Es kann nicht angehen, dass Schausteller bei der Stromversorgung mit einem Strafgeld belegt werden", sagte er.
Ritter forderte die Politiker auf, gegen die willkürliche Absagen von Volksfesten, Kirmessen und Jahrmärkten vorzugehen, damit die Volksfeste in Deutschland geschützt werden. Es könne nicht sein, dass mit einer Stimme Mehrheit in den Stadträten darüber entschieden werde, ob zum Beispiel ein jahrhundertealtes Volksfest abgesagt werde. so Ritter. Die Schausteller forderten eine Besitzstandswahrung. Staatssekretär Ernst Burgbacher und NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben kündigten zum Thema Gestattung an, sich gemeinsam für eine Problemlösung einzusetzen.
"Goldenes Karussellpferd“ für Präses Schneider
Im Rahmen der Großkundgebung wurde der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, mit dem "Goldenen Karussellpferd" der ArGe NRW-Mitte ausgezeichnet Schneider erhielt die Auszeichnung für seine Verdienste um Volksfeste und Weihnachtsmärkte in NRW. "Kirmes hat viel mit Kirche zu tun. Beide halten Traditionen hoch und beide wollen Leben gestalten", sagte Schneider. Der frühere SPD-Bundesvorsitzende Franz Müntefering, Träger des "Goldenen Karussellpferdes" im Jahr 2009, lobte in seiner Laudatio die Vergabe der Auszeichnung an Schneider. "Schausteller und Kirche, das passt", sagte Müntefering.
DSB-Großkundgebung: Auszüge aus den Reden und Grußworten