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Viel Spaß beim Lesen und eine schöne Adventszeit wünscht

Ihr Deutscher Schaustellerbund e.V.

173. Hauptvorstandssitzung in Oldenburg

Vizepräsident Klaus Wilhelm informierte den Vorstand über die Entwicklung der Umweltzonen und legte dem Plenum eine aktuelle Auflistung aller Umweltzonen vor, aus der hervorgeht, dass man von einer einheitlichen Regelung auf Bundesebene noch weit entfernt ist. Der Arbeitskreis fliegende Bauten hat das Angebot für die Ausnahmeregelung von Baupapieren für Verkaufsstände von 45 auf 75 Quadratmeter erweitert. Hauptgeschäftsführer Gels erklärte hierzu, dass die Landesbauminister jedoch noch nicht über eine Genehmigung dieses Punktes entschieden hätten. Zu erwarten sei aber eine Entscheidung entsprechend der Vorlage. Zum Thema Überlängengenehmigungen und einer Möglichkeit für eine Dauergenehmigung sagte Vizepräsident Wilhelm: "Hier gibt es noch keine praktikable Lösung. Der zuständige Fachminister konnte noch keine Unterstützung zusagen, da das neue computergestützte Genehmigungssystem noch nicht erprobt ist."
Delegiertentag 2010 in Düsseldorf
Der 61. Delegiertentag des Deutschen Schaustellerbundes vom 19.-21. Januar 2010 steht unter dem Motto "Volksfeste-Kultur erleben". Vizepräsident Lorenz Kalb gab einen Überblick über den aktuellen Stand der Vorbereitungen. Im Namen des gastgebenden Schaustellerverbandes Düsseldorf e.V. lud der 1. Vorsitzende Bruno Schmelter herzlich zum großen Schaustellertreffen in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt ein.
Zum Themengebiet Marketing betonte Vizepräsident Michael Hempen, dass man mit der Kampagne "Wir machen Freizeit zum Vergnügen!" und den hierfür entwickelten Marketingartikeln auf dem richtigen Weg sei. Die Resonanz bei den Besuchern der Volksfeste zeige dies deutlich.

Dank an den Oldenburger Schaustellerverband

Volksfeste bleiben auch 2009 Publikumsmagnet

Der DSB fordert, dass für Reisegewerbegaststätten künftig keine zusätzliche Erlaubnis mehr verlangt werden soll, sondern eine klarstellende Festlegung, in der eine Reisegewerbekarte ausreichen muss“, sagte Gels. Er unterstrich zugleich, dass das Bundesverwaltungsgericht die traditionelle und kulturelle Bedeutung von Volksfesten festgelegt habe, die somit schützenswert seien. Dies solle nun auch die Politik schriftlich verankern.
Michael Hempen, Vizepräsident des DSB und Vorsitzender des Oldenburger Schaustellerverbandes, hob hervor, dass die vor einigen Jahren eingeführte Marketing-Aktion "Wir machen Freizeit zum Vergnügen!" deutschlandweit Früchte trägt. "Die Städte haben erkannt, dass Volksfeste Wirtschaftskraft haben und sich die Menschen mit ihnen identifizieren", sagte der Marketing-Experte. "Wir wollen keine Unsummen erwirtschaften, sondern unseren Lebensunterhalt bestreiten."

Download Pressespiegel zur Oldenburger Pressekonferenz

Pressekonferenz mit Pressereferent Norbert Faltin, Hauptgeschäftsführer Helmut Gels, Präsident Albert Ritter und Michael Hempen, Vizepräsident und 1. Vorsitzender des Oldenburger Schaustellerverbandes e.V. (v.l.)

DSB fordert Umsetzung der Mittelstandsentlastungsgesetze

Da die Gestattung lediglich die geringste formelle Anforderung an die Erteilung der Erlaubnis erfordert, ja, unter bestimmten Voraussetzungen nicht einmal ein polizeiliches Führungszeugnis und die Darlegung der gaststättenrechtlichen Nachweisvoraussetzung beinhalt, bleibt der gaststättenrechtliche Anspruch bei einer derartigen Praxis, die die professionelle Tätigkeit zum Hintergrund hat, komplett außer Betracht. Dem Gaststättenrecht wird bei einer derartigen Verwaltungspraxis überhaupt nicht Rechnung getragen werden können. Insofern wurde auch in der Praxis in der Vergangenheit hinsichtlich der Erteilung der Gestattung immer auf der Grundlage der bestehenden Reisegewerbekarte mit den dort geführten Nachweisen verwiesen und entsprechend keine weiteren gaststättenrechtlichen Anforderungen geprüft.
Damit steht gleichzeitig fest, dass diese Erlaubniserteilung eine reine formelle Pro-forma-Erlaubniserteilung war. Dem steht ganz eindeutig der zu fordernde Grundsatz von Entbürokratisierung, aber auch die neuen Forderungen der Dienstleistungsrichtlinie entgegen: Die Dienstleistungsrichtlinie legt für die Zukunft fest, dass Erlaubnisse/Genehmigungen nur noch in sachgerechten und damit erforderlichen Voraussetzungen abgefordert werden dürfen. Darüber hinaus sind auch die Fragen der Kosten im Zusammenhang mit der Erlaubniserteilung ausschließlich auf den tatsächlichen Aufwand auszurichten.
Damit brechen auch unter dieser Voraussetzung alle Argumentationen, die diesbezüglich noch seitens des Bund- Länder-Ausschusses in diesem Zusammenhang angeführt werden, zusammen, da zukünftig ohnehin auch die Fragen des Gebührenhaushaltes unter dem Gesichtspunkt der europäischen Dienstleistungsrichtlinie neu zu beurteilen sein werden.
DSB fordert sinnvolle Umsetzung der Gesetze
Abschließend mag folgendes Beispiel genügen, um die Unsinnigkeit der bisherigen Verwaltungspraxis im professionellen Gaststättengewerbe deutlich zu machen:
Dem Betreiber einer Reisegaststätte wurde zur Teilnahme an einem Weihnachtsmarkt die gaststättenrechtliche Erlaubnis erteilt. Dafür zahlte er pro Tag 40 Euro. Da der Betreiber in der Vereinbarung mit dem gleichen Veranstalter aber über die Weihnachtsmarktzeit hinaus auch an der anschließend weitergeführten Eislaufbahn beteiligt war, wurde seitens des Veranstalters für den Zeitraum nach dem Weihnachtsmarkt bis zum Abbau der Eisbahn eine zusätzliche Gestattung, wiederum für jeweils 40 Euro pro Tag, gefordert.
Dieses Beispiel macht deutlich, welchen Stellenwert offensichtlich eine Gestattung aus der Sicht der Verwaltungsbehörde zu haben scheint.
Das Ganze unter dem Gesichtspunkt der Entbürokratisierung und der Wirtschaftlichkeit von Unternehmen betrachtet, macht deutlich, mit welchen unsinnigen Kapriolen sich gerade in einer derartigen Verwaltungspraxis die Wirtschaft auseinanderzusetzen hat. Der DSB fordert zwingend, diesem Unsinn ein Ende zu bereiten und die Entbürokratisierung und damit auch das vernünftige Verwaltungshandeln nicht nur zu regeln, sondern auch dann entsprechend in die Umsetzung zu bringen!“

Kommentar zum Download

Delegiertentag 2010: Das Schaustellertreffen des Jahres in Düsseldorf!

•    61. Delegiertentag des DSB vom 19.-21. Januar 2010
•    Motto "Volksfeste - Kultur erleben"
•    Hotelzimmer im Tagungshotel jetzt buchen!
•    19. Januar 2010: Tag der deutschen Schausteller
Buchungsinformationen: http://business.duesseldorf-tourismus.de/schausteller_delegiertentag.html

 

 

Termine - Termine - Termine

61. Delegiertentag des Deutschen Schaustellerbundes
19.-21. Januar 2010 in Düsseldorf
Buchungsinformationen: http://business.duesseldorf-tourismus.de/schausteller_delegiertentag.html

125 Jahre Verein selbständiger Gewerbetreibender, Markt- und Messereisender
9. Januar 2010 in Magdeburg

250 Jahre Schaustellervereine in Herford
15. Januar 2010 in Herford

Festakt 20 Jahre Brandenburgischer Schaustellerverband „Sanssouci“ Sitz Potsdam
5. Februar 2010 in Potsdam
Einladung
Bestellformular

174. Hauptvorstandssitzung des Deutschen Schaustellerbundes e.V.
12.-13. November 2010 in Bad Kreuznach