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Liebe Leserinnen und Leser,
herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe des DSB Newsletter.
Ihnen und Ihren Familien wünschen wir ein gutes, erfolgreiches und vor allem gesundes neues Jahr!

Ihr
Deutscher Schaustellerbund e.V.

Zum neuen Jahr

Nur durch diese Einigkeit und die personelle Stärke einer großen Mitgliederzahl im Rücken, konnten in der Vergangenheit Erfolge, wie die Befreiung von der LKW-Maut oder steuerlich Entlastungen, erzielt werden. Diese Sonderregelungen und Vergünstigungen für die ca. 5000 Schaustellerunternehmen mit ihren ca. 45.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fallen nicht so einfach vom Himmel. Sie sind das Ergebnis einer harten Arbeit. Jeden Tag setzen sich überall in Deutschland Schausteller im Namen des Deutschen Schaustellerbundes für die Interessen ihrer Kolleginnen und Kollegen ein. Da wird mal mit Engelszungen geredet und mal knallhart argumentiert. Immer jedoch geht es um das Wohl des Berufsstandes und die Zukunftssicherung des Gewerbes. Daher gilt mein Dank den vielen Schaustellerinnen und Schaustellern in den Verbänden, den Funktionsträgern, den Delegierten, dem Hauptvorstand, dem Präsidium, den Fachberatern, den Schaustellerfrauen, der Schaustellerjugend, den Mitarbeitern der Hauptgeschäftsstelle und allen, die sich im Verbandswesen vorbildlich und tatkräftig für uns einsetzen.
Der Deutsche Schaustellerbund ist die weltweit größte Schaustellerorganisation. Er ist aber auch die einzige Interessenvertretung für den Erhalt des wunderbaren deutschen Kulturgutes Volksfest und für uns Schausteller; ein Bollwerk gegen Willkür und Ungleichbehandlung. Unser Leitspruch "Einigkeit macht stark!" soll verdeutlichen, dass die Gemeinschaft stärker als der Einzelne ist, aber auch – in umgekehrter Richtung – die Gemeinschaft nur stark sein kann, wenn jeder für sie einsteht.

Glück auf!
Albert Ritter
Präsident

Delegiertentag 2010: Das Schaustellertreffen des Jahres in Düsseldorf!

Ernst Burgbacher, der seit vielen Jahren dem DSB und den Schaustellern eng verbunden ist, wurde im Dezember letzten Jahres zum Beauftragten der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus ernannt.

Redner auf der Großkundgebung (Auszug)
•    Ernst Burgbacher, Parlamentarischer Staatssekretär und Beauftragter der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus sowie offizieller Vertreter des Bundeswirtschaftsministers
•    Dr. Ingo Wolf, Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen
•    Christa Thoben, Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
•    Eckhard Uhlenberg, Minister für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen
•    Dr. Helmut Linssen, Finanzminister des Landes Nordrhein-Westfalen
•    Dirk Elbers, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf
•    Brigitte Zypries, MdB, Bundesministerin a.D.

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Gesundheitsminister Rösler zu Gast bei den Schaustellern

Gut aufgehoben fühlte sich der neue Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler (Bildmitte) im Kreise der Schausteller am 16. Dezember 2009 bei einem Rundgang über den Weihnachtsmarkt vor dem Roten Rathaus in Berlin. Dank der guten Kontakte von Vizepräsident Klaus Wilhelm (links) zur niedersächsischen Landesregierung – Dr. Rösler war bis Oktober 2009 Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und Stellvertretender Ministerpräsident des Landes Niedersachsen – kam es bei klirrender Kälte zu einem informellen Treffen mit dem DSB, bei dem auch Sachthemen wie der praxisnahe Umgang im Falle von Pandemien auf Großveranstaltungen erörtert wurden. Bundesgesundheitsminister Rösler sicherte Vizepräsident Klaus Wilhelm und Hauptgeschäftsführer Helmut Gels (rechts) seine Hilfestellung rund um dieses Thema zu. Der Minister und eine Delegation aus dem Gesundheitsministerium konnten sich während des Bummels bei dieser Gelegenheit auch einen Eindruck von der hohen Qualität der Schaustellerprodukte auf dem Weihnachtsmarkt verschaffen: Heißer Glühwein, Bratwurst vom Grill und gebrannte Mandeln ließen die Kälte an den Füßen rasch vergessen.

Volksfeste 2009: DSB zieht wirtschaftliche Bilanz

Betroffen hiervon sind vor allem viele kleinere Betriebe. Preisanstiege von über 100 Prozent pro Jahr für Stromanschlüsse und Verbraucherentgelte können die Unternehmen nicht verkraften und sind auch rechtlich zu beanstanden.

Marketingaktionen bringen Erfolg
Auf einem erfolgreichen Weg ist nach wie vor die DSB-Marketingkampagne „Wir machen Freizeit zum Vergnügen!“. Unter diesem Motto wird mit neuen Werbekonzepten und verbesserten Serviceleistungen seit Jahren das Produkt Volksfest weiterentwickelt.
Schaustellerei kommt von „zur Schau“ stellen. Volksfeste sind „Feste für das Volk“. Im Mittelpunkt der Marketingaktionen steht der Besucher, das Publikum. Die Schausteller haben erkannt: Traditionspflege hat Konjunktur. Die Menschen besinnen sich wieder auf gesellschaftliche Werte, familiäres Zusammensein, soziale Kontakte und Geselligkeit. Im Freizeitbereich suchen sie nach Ablenkung, Unterhaltung und Zerstreuung – Angebote, wie sie nur das Volksfest bieten kann.

Bundesregierung muss Signale setzen
Neben dem erfolgreichen Engagement der Schausteller erwartet der Deutsche Schaustellerbund nun auch von der Politik eindeutige Signale. Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung sieht vor, dass die Steuern in Deutschland gesenkt werden. So wurde es dem Wähler vor der Wahl versprochen. Die Steuersparpläne sind ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die Steuerminderungen können maßgeblich zum Anreiz der Kauflaune der Menschen beitragen. Entscheidend ist, dass das Vertrauen der Bürger wieder gestärkt wird, um so die Konsumflaute zu überwinden. Parallel wird es erforderlich sein, die Finanzierung hierfür sicherzustellen. Durch den bereits erfolgreich eingeleiteten Weg der Entbürokratisierung mit den Mittelstandsentlastungsgesetzen ist ein erster Schritt getan. Im öffentlich-rechtlichen Dienstleistungsbereich ist ein großes Einsparpotenzial durch effektive Aufgabenkritik und größere Kosteneffizienz, aber auch verändertes Ausgabeverhalten gegeben. Der Staat selbst hat es somit in der Hand, durch Eigeninitiative die notwendigen Ausgaben für die Wirtschaft weitestgehend zu finanzieren.

Prominentenrunde beim DSB-Bundesglühweinstammtisch

Hauptgeschäftsführer Helmut Gels und Präsident Albert Ritter im Gespräch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär, Ernst Burgbacher, und Dr. Barbara Hendricks, MdB (von links)

zukünftig keine zusätzliche Erlaubnis mehr verlangt werden, sondern eine klarstellende Festlegung in der jeweiligen Reisegewerbekarte ausreichen. Die Bundesländer würden jedoch durch Erlasse und Anordnungen die Umsetzung dieser Rechtslage verhindern und so das Mittelstandsentlastungsgesetz im Ergebnis ad absurdum führen. Der DSB-Präsident bat die Bundespolitiker um ihre Unterstützung, "um diesem Unsinn ein Ende zu bereiten."

Termine - Termine - Termine

61. Delegiertentag des Deutschen Schaustellerbundes
19.-21. Januar 2010 in Düsseldorf
Buchungsinformationen: http://business.duesseldorf-tourismus.de/schausteller_delegiertentag.html

125 Jahre Verein selbständiger Gewerbetreibender, Markt- und Messereisender
9. Januar 2010 in Magdeburg

250 Jahre Schaustellervereine in Herford
15. Januar 2010 in Herford

Festakt 20 Jahre Brandenburgischer Schaustellerverband „Sanssouci“ Sitz Potsdam
5. Februar 2010 in Potsdam
Einladung
Bestellformular

174. Hauptvorstandssitzung des Deutschen Schaustellerbundes e.V.
12.-13. November 2010 in Bad Kreuznach