Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




Workshop des AK Zukunft zum Thema Öffentlichkeitsarbeit

© Deutscher Schaustellerbund e.V.

Wie kann ich das Image meines Betriebes positiv beeinflussen? Welche Möglichkeiten habe ich, um mich gegen unfaire Berichterstattung zu wehren? Und warum sollte ich immer Ausschau nach Prominenten halten? Um diese und viele weitere Fragen ging es im Workshop des AK Zukunft im Rahmen des Delegiertentages in Aachen.

Während die Delegierten im großen Saal tagten, gab es für die Schaustellerjugend ein eigenes Programm: Der AK Zukunft veranstaltete einen Workshop zum Thema „Wie komme ich gut weg in den Medien?“ Als Referent war Kommunikationscoach und Diplom-Journalist Thomas Vatheuer eingeladen, der die Schaustellerjugend rund um den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit informierte.

Ein Thema, das den Nachwuchsschaustellern unter den Nägeln brannte: die negative Darstellung von Schaustellern in den Medien, wie in dem an Neujahr ausgestrahlten Tatort „Iwan der Schreckliche“. Vatheuers Rat: Die Medien beobachten, schnell reagieren, auch mal einen Leserbrief schreiben. „Das würde ich nicht auf mir sitzen lassen“, so der Experte. Wichtig sei es, aktiv an der Imagebildung des eigenen Betriebes und der Volksfeste zu arbeiten – und zwar, indem man gezielt positive Nachrichten in den Medien platziert. Wie das funktioniert, zeigte Vatheuer mit einigen Praxistipps: Zunächst sei wichtig herauszufinden, was den eigenen Betrieb einzigartig macht: Hat das Geschäft eine besondere Geschichte oder vielleicht schon mal Preise gewonnen? Welche Projekte sind geplant? Für den Fall, dass ein Promi an einem Stand auftaucht, rät der Kommunikationscoach, immer eine Kamera dabeizuhaben – gerade bei Facebook seien solche Fotos immer sehr beliebt. Überhaupt sei es wichtig für Schausteller, in sozialen Netzwerken aktiv zu sein, allen voran Facebook und Instagram. Vatheuer riet den Jungschaustellern, diese Plattformen zu nutzen, um über anstehende Veranstaltungen zu berichten und in Kontakt mit den Volksfestfans zu bleiben.

Die Jugendlichen nahmen die Tipps des Kommunikationsexperten mit großem Interesse auf – dies bewiesen nicht zuletzt die vielen Fragen, die sie während des Workshops stellten. Auch die Vorsitzenden des AK Zukunft Walter Böttger, Lisa Löw und Maximilian Schultze zeigten sich begeistert.