Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




Vorsicht vor fingiertem Schreiben der „Mindestlohnzentrale“!

Bild: pixabay

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) warnt bundesweit vor einer neuen Form des Trickbetrugs: Einige Unternehmen haben Post von einer sogenannten „Mindestlohnzentrale“ erhalten. In dem Schreiben wird behauptet, dass das Unternehmen gegen das Mindestlohngesetz verstoßen habe. Gegen fristgerechte Zahlung eines Betrages in Höhe von 550 Euro könne erreicht werden, dass die zuständige Staatsanwaltschaft ein mögliches Ermittlungsverfahren endgültig einstellt.

„Das der IHK vorliegende Schreiben erweckt einen offiziellen Eindruck“, so Bertram Weirich, Geschäftsführer Recht und Steuern bei der IHK Koblenz. Die Anlehnung des Namens an die bekannte und seriöse Minijob-Zentrale, die Adresse, die Kontaktdaten (E-Mail- und Internetadresse), die angegebene Bankverbindung und das Aktenzeichen wirken seriös. Viele Unternehmen lassen sich durch dieses vermeintlich offizielle Anschreiben verunsichern.

Die IHK rät dringend davon ab, diese Zahlungen zu leisten! Da bislang nicht bekannt ist, wer sich hinter dieser Masche verbirgt, hat die IHK Koblenz bei der Staatsanwaltschaft Koblenz Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet.