Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




Volksfeste und Weihnachtsmärkte – ein sicheres Vergnügen

Das Thema Sicherheit auf Volksfesten und Weihnachtsmärkten in Deutschland war ein zentrales Thema auf der 174. Hauptvorstandssitzung des Deutschen Schaustellerbundes (DSB) vom 12. bis13. November 2010 in Bad Kreuznach.

Sicherheit wird auf den Volksfesten und Weihnachtsmärkten in Deutschland groß geschrieben. Foto: DSB

Zu Beginn der Tagung betonte Präsident Albert Ritter am 12. November 2010 auf einer Pressekonferenz, dass die Schausteller seit über 100 Jahren die besten Sicherheitsbeauftragten eines Volksfestes seien. Denn sie hätten, da es sich um ihre eigenen Betriebe handele und um ihre Existenz, ein ureigenes Interesse daran, dass die Feste so sicher wie möglich abliefen. „Wir sammeln jedes Mal Erfahrungen und setzen die neuen Erkenntnisse gleich bei der nächsten Gelegenheit um. Der DSB spricht sich aber gegen ein einheitliches, uniformes System von Sicherheitskonzepten aus", sagte Ritter. Schließlich habe jedes Volksfest und jeder große Jahrmarkt seine eigenen örtlichen und logistischen Voraussetzungen, die nicht miteinander deckungsgleich seien und man könne nicht die Cranger Kirmes mit dem Cannstatter Wasen oder dem Münchner Oktoberfest vergleichen.

Sicherheitskonzepte ständig anpassen und überprüfen
Hauptgeschäftsführer Helmut Gels verwies darauf, dass das Thema Sicherheit das größte Prädikat für die deutschen Volksfeste und Weihnachtsmärkte sei. Dies gelte für Fahrgeschäfte und Lebensmittel ebenso wie für die Sicherheit der gesamten Peripherie – einschließlich der Fluchtwege, die ständig den Begebenheiten angepasst werden müssten und deren Anzahl gegebenenfalls zu erweitern sei. „Für jede Veranstaltung muss daher auch in Zukunft ein eigenes, maßgeschneidertes Sicherheitskonzept erarbeitet werden. Gleichwohl unterliegen bestehende Sicherheitskonzepte einer ständigen Überprüfung“, sagte Hauptgeschäftsführer Gels.

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