Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




„Volksfeste gehören zur DNA einer Region“

Eine Vielzahl von Bundestagsabgeordneten und zwei Bundesministerinnen unterstützen Bewerbung des DSB um „Anerkennung der gelebten Volksfestkultur in Deutschland als immaterielles Kulturerbe“ durch die UNESCO.

© Deutscher Schaustellerbund e.V.

Berlin, 29.09.2014. Der Deutsche Schaustellerbund (DSB), die Berufsspitzenorganisation der rund 5.000 Schausteller in Deutschland, hat sich um die Anerkennung der gelebten deutschen Volksfestkultur als immaterielles Kulturerbe nach der UNESCO-Konvention beworben. Denn die deutsche Volksfestkultur ist in ihrer Fülle von tief im volkstümlichen Brauchtum verwurzelten Jahrmärkten, Kirmessen und Weihnachtsmärkten in ihrer Art einzigartig auf der Welt: In keinem anderen Land finden so viele verschiedene Volkfeste statt wie hier – im Jahr 2013 waren es rund 12.000. Ihre Vielfalt macht sie schützenswert.

Begleitend zur Bewerbung hat der DSB Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und 43 Bundestagsabgeordnete aus verschiedenen Regionen Deutschlands in einer Videoaufzeichnung gefragt, welche Bedeutung die Volksfeste in Deutschland für sie haben. Die daraus entstandenen vier Kurzfilme und alle Videobotschaften können Sie ab sofort auf dem DSB YouTube Kanal ansehen!

Die Videobotschaften machen die gesellschaftliche Verankerung der Volksfeste und ihre Bedeutung für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Deutschland deutlich (Auszug):

Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales: „Volkfeste haben natürlich eine wirtschaftlich große Bedeutung, spielen für den Tourismus eine große Rolle und haben etwas identitätsstiftendes für die gesamte Region. Volksfeste gehören gewissermaßen zur DNA einer Region. Ich freue mich, dass wir diese Tradition schon so viele Jahrhunderte in Deutschland haben."

Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Frauen, Senioren und Jugend: „Volksfeste gehören zur Kultur in Deutschland. Sie sind ein Anziehungspunkt für Touristen, für die Einheimischen und für die Gäste, die zu uns kommen. Sie sind immer ein Ausdruck von Freundlichkeit und Gastfreundschaft. Was will man mehr in einem weltoffenen Land?"

Wilfried Lorenz, MdB: Menschen aus allen Nationen, aus allen Altersgruppen kommen hier zusammen, leben und feiern gemeinsam. Das verbindet – und das ist mehr als Kultur, denn hier wird soziales Leben geprägt, vorbildlich vielleicht auch für andere Situationen. Ich glaube, die gelebte deutsche Volksfestkultur sollte nicht nur, sondern muss ganz einfach als immaterielles Kulturerbe durch die UNESCO anerkannt werden.
Michelle Müntefering, MdB: „Volksfeste sind unverzichtbar, denn sie sind etwas, das uns auszeichnet gegenüber allen Ländern in der Welt.“

Dr. Wolfgang Stefinger, MdB: „Die deutsche Volksfestkultur ist eine großartige Visitenkarte für unser Land und für unsere Heimat.“

DSB-Präsident Albert Ritter: „Ich freue mich über die Wertschätzung und die vielen positiven Stimmen aus der Politik. Dies zeigt, wie lebendig unsere Volksfestkultur hierzulande ist. Mit der Anerkennung als immaterielles Kulturerbe wollen wir ein Bewusstsein für die Bedeutung der Volksfeste in Deutschland schaffen – und damit auch für einen sorgsamen Umgang mit ihnen.“

Weitere Informationen zur Bewerbung und darüber, wie es weitergeht finden Sie hier sowie auf den Seiten der Deutschen UNESCO-Kommission.

Pressekontakt:
Lucinde Boennecke
Leiterin Kommunikation & Marketing
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