Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




Unterschriftenaktion für Traditionsbetriebe des Mainzer Weihnachtsmarktes

Foto: Landeshauptstadt Mainz

Die Traditionsbetriebe sollen auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt bleiben – diese Forderung unterstrichen Schaustellervertreter Anfang Juli mit der Übergabe von fast 3.000 gesammelten Unterschriften im Mainzer Rathaus.

Bei der Standvergabe für den Mainzer Weihnachtsmarkt waren viele langjährige Beschicker des Marktes leer ausgegangen. Die Stadt hatte einem Viertel der bisherigen Standbetreiber – darunter auch Gründungsmitgliedern des Weihnachtsmarktes! – für die kommenden drei Jahre eine Absage erteilt. Die Kritik der Schausteller und Marktbeschicker richtet sich vor allem gegen das neue Vergabeverfahren der Stadt, das viele Betreiber traditioneller Stände negativ überrascht hatte.

Im Rahmen der Johannisnacht hatten die Schausteller deshalb Unterschriften für den Verbleib der Traditionsbetriebe auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt gesammelt. Die rund 3000 Unterschriften übergaben Georg Spreuer, Vorsitzender des Schaustellerverbandes Rheinhessen, und Schausteller Aldo Sottile den Zuständigen im Mainzer Rathaus.

Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) und Wirtschaftsdezernent Christopher Sitte (FDP) zeigten Verständnis für die Lage der Schausteller und sagten zu, gemeinsam mit den Betroffenen nach Lösungen zu suchen. Aktuell werde geprüft, ob in der Innenstadt zusätzliche Flächen zur Verfügung gestellt werden können.