Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




Mindestlohn

Wegfall der Aufzeichnungspflicht für Familienangehörige für das Schaustellergewerbe erreicht.

© Deutscher Schaustellerbund e.V.


Im Betrieb mitarbeitende enge Familienangehörige sind seit Anfang August von der Aufzeichnungspflicht gemäß Verordnung zur Abwandlung der Pflicht zur Arbeitszeitaufzeichnung nach dem Mindestlohngesetz und dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz (MiLoAufzV) befreit. Die Zuständigkeit zur Kontrolle der Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes ist wieder auf die vor Ort zuständigen Behörden zurückübertragen worden.

 

 

Die Begleiterscheinungen des Mindestlohngesetzes stehen weiter im Fokus der Verbandsarbeit. Der DSB macht sich deshalb in zahlreichen Gesprächen mit der Landes- und Bundespolitik für einfache, praxisorientierte gesetzliche Regelungen stark, damit die Branche ihre Aufgaben – die Veranstaltung von rund 10.000 Volksfesten und über 2000 Weihnachtsmärkten im Jahr – weiterhin erfüllen kann.

 

Zu den zentralen Forderungen des DSB gehören (fußend auf der bereits erreichten Anerkennung des Schaustellergewerbes als Saisongewerbe!):


  • die zügige und möglichst bürokratiearme Genehmigung der Anträge gemäß § 15 ArbZG, um zu Spitzenzeiten bis zu  12-Stunden täglich arbeiten zu dürfen,

 

  • ein Verzicht auf die Dokumentationspflichten bzw. eine deutliche Senkung der Gehalts-/Schwellenwerte, um unnötige Bürokratie zu vermeiden,

 

  • die Anrechnung der Bereitstellung von Kost und Logis im Schaustellergewerbe und die Herauslösung des Schaustellergewerbes aus dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz.