Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




Konstruktives Gespräch mit SPD-Tourismuspolitikern im Bundestag

Am 21. Mai 2012 trafen sich in Berlin Präsident Albert Ritter und Hauptgeschäftsführer Frank Hakelberg zu einem Gespräch mit der Arbeitsgruppe Tourismus der SPD-Bundestagfraktion. Dabei standen die aktuellen Probleme des Gewerbes im Mittelpunkt der Diskussion. Die Bundestagsabgeordneten kündigten ihre Unterstützung an.

BU: Gesprächpartner im Deutschen Bundestag: (v.l.) Hauptgeschäftsführer Frank Hakelberg, Hans-Joachim Hacker MdB, Elvira Drobinski-Weiß MdB, Präsident Albert Ritter und Gabriele Hiller-Ohm MdB. Foto: DSB

Von Seiten der SPD-Fraktion nahmen u.a. der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Tourismus Hans-Joachim Hacker MdB, Elvira Drobinski-Weiß MdB und Gabriele Hiller-Ohm MdB an der Unterredung teil. Der Bundestagsabgeordnete Heinz Paula hatte wegen eines Wahlkreistermins seine Teilnahme an dem überaus konstruktiven Gespräch kurzfristig absagen müssen.
Präsident Ritter und Hauptgeschäftsführer Hakelberg informierten die Mitglieder der Arbeitsgruppe zunächst über aktuelle Verbandsthemen wie die Sicherheit auf Volksfesten, die drohende Privatisierung von Veranstaltungen, die Forderung des DSB nach einer Anerkennung der Volksfeste als immaterielles Kulturgut und die gegenwärtigen schwierigen Rahmenbedingungen für das Schaustellergewerbe. Als ein markantes Beispiel wurde das Problem der Umweltzonen genannt. Die SPD-Politiker äußerten Verständnis für die Forderungen des DSB nach einer freien Fahrt von Schaustellerfahrzeugen in Umweltzonen und kündigten an, sich für eine pragmatische Lösung einzusetzen. Die Abgeordneten versicherten dem DSB, dass auch dort, wo der Bundestag nicht zuständig sei, wie etwas bei den Landesgaststättengesetzen, die Probleme der Schausteller in die Länder hineingetragen würden.

Aktualisierung der Wirtschaftsstudie Volksfest
Einen weiteren Schwerpunkt in dem Gespräch mit der SPD-Arbeitsgruppe Tourismus bildete die schwierige Situation der kleinen und mittleren Volksfeste im Land. Präsident Albert Ritter verwies darauf, dass gerade diese Veranstaltungen eine große Bedeutung für die Zukunft des Tourismusstandorts Deutschland hätten und daher geschützt werden müssten. In diesem Zusammenhang informierte der Schaustellerpräsident über die geplante Aktualisierung der Wirtschaftsstudie Volksfest.
Die DSB-Vertreter betonten, dass der Deutsche Schaustellerbund zur Zukunftssicherung des Schaustellergewerbes und der Volksfeste auch weiterhin auf die politische Hilfe angewiesen sei. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Tourismus sagten dies zu und kündigten an, sich hinsichtlich der angesprochenen Themen mit den tourismuspolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen und in ihren Wahlkreisen abzustimmen.
Präsident Ritter und Hauptgeschäftsführer Hakelberg dankten den Abgeordneten für das konstruktive Gespräch. Es wurde ein weiterer regelmäßiger Austausch vereinbart.