Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




Gut besuchte Pressekonferenz zum Delegiertentag 2013

Das Interesse der Medien an der Pressekonferenz des Deutschen Schaustellerbundes zu Beginn des Delegiertentages 2013 in Osnabrück war sehr hoch.

Zufriedene Gesichter auf der Pressekonferenz zum Delegiertentag 2013 in Osnabrück: Otto Cornelius, 1. Vorsitzender des Schaustellerverbandes Weser-Ems e.V., DSB-Präsident Albert Ritter, DSB-Hauptgeschäftsführer Frank Hakelberg (v.l.)

Vertreter der regionalen und überregionalen Presse, von Rundfunk und Fernsehen sowie der Nachrichtenagentur dpa sorgten mit ihrer Berichterstattung für eine bundesweite Verbreitung der DSB-Themen. DSB-Präsident Albert Ritter, Otto Cornelius, 1. Vorsitzender des Schaustellerverbandes Weser-Ems und DSB-Hauptgeschäftsführer Frank Hakelberg standen den Journalisten fast zwei Stunden lang Rede und Antwort. Nachfolgend ein Auszug aus dem Medienspiegel.

 

Die Welt, 23.01.2013

Schausteller klagen über Bürokratie bei Umweltzonen

Die deutschen Schausteller klagen über zu strenge Umweltzonen-Auflagen. In vielen Städten würden in diesem Jahr Ausnahmegenehmigungen für Lastwagen und Schlepper aufgehoben, so dass es für die Schausteller schwierig sei, zu Volksfesten und Weihnachtsmärkten zu gelangen, sagte am Mittwoch der Präsident des Deutschen Schaustellerbundes, Albert Ritter, in Osnabrück. «Schaustellerfahrzeuge sind Rumstehfahrzeuge», sagte er. Ritter forderte eine bundeseinheitliche Regelung. Zum Delegiertentag des Schaustellerbundes werden am Wochenende rund 400 Mitglieder erwartet. Mehr

 

Neue Osnabrücker Zeitung, 23.01.2013

Deutsche Schausteller treffen sich in Osnabrück

Über 200 Millionen Besucher und rund drei Milliarden Euro Umsatz auf Volksfesten und Weihnachtsmärkten: Eigentlich könnten Deutschlands Schausteller mit dem Jahr 2012 zufrieden sein. Doch Energiepreise und Bürokratie drücken auf die Stimmung. Albert Ritter, Präsident des Deutschen Schaustellerbundes, sprach gestern von „Willkür“ und „Diskriminierung“. Was den obersten Marktbeschicker anlässlich des 64. Delegiertentages seines 4200 Mitglieder zählenden Verbandes so auf die Palme bringt? Vor allem die Umweltzonen. „Wir fordern bundesweit gültige Ausnahmegenehmigungen für Schaustellerfahrzeuge“, sagte der Präsident. Es müsse gewährleistet sein, dass Märkte auch weiter für die Beschicker erreichbar blieben. „Schaustellerfahrzeuge sind Rumstehfahrzeuge“, so Ritter. Nicht das Baujahr, sondern die Fahrleistung seien ausschlaggebend für den Feinstaubausstoß. Zudem beschwerte sich der Präsident über „Stromwucherpreise“, die seine Verbandsmitglieder zahlen müssten. (…) Aufgrund der historischen Verwurzlung der Jahrmärkte und Kirmessen in Deutschland macht sich der Verband darüber hinaus dafür stark, dass Volksfeste als sogenanntes Immaterielles Kulturgut anerkannt werden. „Das ist ein längst überfälliger Schritt“, erklärte Ritter. Mehr

 

Osnabrücker Nachrichten, 23.01.2012

Volksfest-Macher tagen – Deutscher Schaustellerbund 3 Tage zu Gast in Osnabrück

(…) Über 400 Delegierte aus bundesweit 90 Mitgliedsverbänden treten in der Friedensstadt zusammen, um gemeinsam die beruflichen Leitlinien für 2013 festzulegen und das 5-köpfige Präsidium neu zu wählen.  Wohin entwickeln sich die Volksfeste? Welche Rolle spielt die jahrhundertealte Volksfesttradition für die deutsche und europäische Kultur? (…) Während der zweitätigen Veranstaltung gibt es neben Fachvorträgen auch einen Kurs für Schaustellerjugendliche. Mehr

 

Greenpeace Magazin, 23. 01. 2013

Schausteller klagen über Bürokratie bei Umweltzonen

Wegen der Umweltzonen in deutschen Städten könnten viele Schausteller nach Einschätzung ihres Bundesverbands künftig nicht mehr zu Volksfesten und Weihnachtsmärkten kommen. In mehreren Städten würden in diesem Jahr Ausnahmegenehmigungen für die Fahrt von Lastwagen und Schlepper in Umweltzonen aufgehoben, sagte am Mittwoch der Präsident des Deutschen Schaustellerbundes, Albert Ritter, vor Beginn des Delegiertentages in Osnabrück. «Schaustellerfahrzeuge sind Rumstehfahrzeuge», sagte er. Sie würden nur zum Auf- und Abbau in die Stadt fahren und belasteten die Umwelt daher kaum. Ritter forderte eine bundeseinheitliche Regelung. Mehr

 

Albert Ritter zu Gast bei ev1.TV, 23.01.2013

Bei dem TV-Sender für die Region Osnabrück und Emsland war der DSB-Präsident am Nachmittag zum Gespräch eingeladen. Dort erklärte er in einer halben Stunde die wichtigsten Details zu Schaustellerthemen wie Einfahrt in Umweltzonen und Immaterielles Kulturerbe. Das gesamte Interview ist online abrufbar unter: http://bcove.me/u6ucc4zi und http://www.facebook.com/dsbev.

 

Neue Osnabrücker Zeitung Online, 11.02.2013

Schausteller fordern: Volksfeste in Deutschland schützen

Auf ihren traditionsreichen Beruf lassen die Schausteller nichts kommen. Und wenn doch jemand dazwischenfunkt – etwa die Bürokratie –, dann gibt es ordentlich Gegenwind. Gestern trafen sich Hunderte Vertreter beim Delegiertentag in Osnabrück, um ihre Zunft zu feiern (…). Mit dabei: ein Noch-Minister und ein Minister in spe. „Wir Schausteller sind keine Großkonzerne“, rief Albert Ritter den Delegierten zu. Der Chef des Deutschen Schaustellerbundes lieferte in der Osnabrückhalle einen Parforceritt durch die Problemfelder seines Berufsstandes. Dabei wurde vor allem eines deutlich: Besonders die Gesetzgebung macht den Karussellbetreibern und Mandelverkäufern zu schaffen. (…) „Ein Volksfest-Schutzgesetz wäre angebracht“, befand der oberste Schausteller in Deutschland. Im Publikum saßen auch einige Adressaten: Niedersachsens Noch-Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) beispielsweise. (…) Guntram Schneider, Arbeits- und Sozialminister in Nordrhein-Westfalen, (…) punktete mit dem Satz: „Sie gehören genauso zur Kultur wie ein Opernhaus in einer deutschen Stadt.“ Das kam gut an bei den Hunderten Schaustellern, einer Berufsgruppe, die viel von Tradition hält. Mehr

 

Das Medienaufkommen zur Pressekonferenz des Delegiertentages sowie das starke Echo, dass sie in den Medien erzeugte, zeige, wie wichtig eine gut aufgestellte Presseabteilung für die Verbandsarbeit des DSB sei, sagte Albert Ritter und dankte der Hauptgeschäftsstelle in Berlin für ihre gute Arbeit.