Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




Gespräche mit der Politik

Schaustellerverein Gütersloh-Lippstadt e.V. und DSB kämpfen um Erhalt der Kirmes in Gütersloh!

V.l.: Rainer Schorcht (Vorsitzender Einzelhandelsverband Gütersloh), Albert Ritter, August Schneider, Nobby Morkes (Sprecher der schausteller und BfGT-Fraktionsvorsitzender): Foto: Die Glocke

DSB-Präsident Albert Ritter und August Schneider, 1. Vorsitzender des Schaustellervereins Gütersloh-Lippstadt e.V. trafen sich zu Gesprächen mit den Stadtspitzem aus Politik und Verwaltung, um die Gütersloher Innenstadtkirmes zu retten. Dabei machten Sie deutlich, dass eine auf mehrere Plätze zersplitterte Kirmes für sie nicht in Frage kommt. Der traditionelle Platz der Gütersloher Kirmes auf dem Marktplatz ist durch den geplanten Neubau der Berufsfeuerwehrwache akut gefährdet. Unterstützung für ihre Forderung nach Erhalt des zentralen Kirmesplatzes erhielten die Schausteller vom Chef des Gütersloher Einzelhandelsverbandes Rainer Schorcht. Albert Ritter hob im dem Gespräch nochmals die wirtschaftliche Bedeutung der Kirmes hervor: 350.000 Besucher würden jedes Jahr gezählt, jeder bringe der Stadt drei Euro Einnahmen in Form von Abgaben und Steuern. Ritter warnte die Stadtoberen eindringlich davor, die Gütersloher Kirmes nicht durch Aufteilung auf mehrere Standorte zu einer bedeutungslosen Veranstaltung verkommen zu lassen.

Als Kompromiss schlug die Bürgermeisterin Maria Unger nun vor, den Festplatz nach dem Feuerwehrneubau weiter auszubauen, um genügend Fläche für die erfolgreiche Gütersloher Kirmes zu schaffen. Darüber hinaus sollen die Schausteller aktiv als Ansprechpartner auf Augenhöhe in die Planungen zur Neugestaltung des Festplatzes miteinbezogen werden. Mit einer Entscheidung zur Gütersloher Kirmes wird am 12. Dezember gerechnet. Weitere Gespräche werden folgen.