Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




Gespräch mit NRW-Minister Michael Groschek

Gespräch im Rathaus (v.r.): DSB-Bundesfachberater Fritz Heitmann, 2. ArGe- Vorsitzender Johan Lusem, 1. ArGe-Vorsitzender und DSB-Präsident Albert Ritter, NRW-Landesbauminister Michael Groschek, Achim Brüll, ArGe-Schatzmeisterin Jenny Bossle, Willi Krenz, 1. Vorsitzender Schaustellerverein Rote Erde Hans-Peter Arens

Mitte Juni trafen sich die Schausteller der Arbeitsgemeinschaft der Schausteller in NRW (ArGe NRW), unter ihnen ihr Vorsitzender, DSB-Präsident Albert Ritter, sowie der Vorsitzende des Schaustellervereins Rote Erde, BSM-Präsident Hans-Peter Arens, mit dem nordrheinwestfälischen Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr Michael Groschek anlässlich der 185. Sterkrader Fronleichnamskirmes. Im Sitzungssaal des Rathauses wurden wichtige Schaustellerthemen besprochen. In freundschaftlicher Atmosphäre brachten die NRW-Schausteller insbesondere die aktuellen Entwicklungen um die europäische Sicherheitsnorm DIN EN 13814 sowie ihre Forderung nach freier Ein- und Ausfahrt in Umweltzonen zur Sprache. Minister Groschek sagte zu, die Schaustellerbelange nochmals in die Kabinettssitzungen der Landesregierung  einzubringen.

Zum Thema:

Umweltzonen

Der Deutsche Schaustellerbund fordert die freie Fahrt von Schaustellerfahrzeugen in Umweltzonen und setzt sich für eine bundeseinheitliche Regelung ein. Volksfeste finden traditionell in den Innenstädten statt, sodass die Zu- und Abfahrten zu den Volksfestplätzen für die Schaustellerbetriebe gesichert bleiben müssen. Die gegenwärtigen gesetzlichen Bestimmungen, die die Möglichkeit von Einzelausnahmegenehmigungen für Umweltzonen vorsehen, haben sich als nicht praktikabel, äußerst bürokratieaufwendig und sehr kostenintensiv erwiesen. Es ist dringend erforderlich, für die Schausteller eine bundesweite Regelung zu schaffen.

DIN EN 13814

Wie berichtet (Komet, Ausgabe 30.04.) hat der Arbeitskreis Fliegende Bauten aufgrund der auftretenden Verzögerungen bei der Begutachtung der Anlagen durch die Erstprüfstellen beschlossen, dass eine nachweislich bereits erfolgte Beauftragung zum Erstellen des Vorprüfberichtes zur Verlängerung der nächsten Ausführungsgenehmigung ausreichen kann bis der Vorprüfbericht tatsächlich vorliegt. BSM und DSB raten allen betroffenen Betreibern von Fahrgeschäften, Ihre Anlagen zur Prüfung anzumelden und sich dies schriftlich bestätigen zu lassen.