Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




Freie Fahrt in Umweltzonen: DSB kämpft weiter!

Das Thema Umweltzonen ist von erheblicher Bedeutung für die Zukunft der deutschen Schausteller und somit für die Volksfeste im Land. Der Deutsche Schaustellerbund fordert seit langem die freie Fahrt von Schaustellerfahrzeugen in Umweltzonen und setzt sich für eine bundeseinheitliche Regelung ein. Volksfeste finden nun einmal traditionell in den Innenstädten statt und dieser Umstand macht die uneingeschränkten Zu- und Abfahrt zu den Volksfestplätzen für die Schaustellerbetriebe erforderlich.

Bundesumweltminister Peter Altmaier (links) und Präsident Albert Ritter auf dem Tourismuskongress in Berlin. Foto: DSB

In zahlreichen Gesprächen hat der Deutsche Schaustellerbund bislang seine Position gegenüber den politisch Verantwortlichen untermauert. Auf dem 16. Tourismusgipfel des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) in Berlin diskutierten Präsident Albert Ritter und Hauptgeschäftsführer Frank Hakelberg die prekäre Situation für das Schaustellergewerbe mit Bundesumweltminister Peter Altmaier. Nicht das Baujahr sondern die Kilometerleistung eines Fahrzeugs sei entscheidend für den CO2-Ausstoß, erklärte Albert Ritter. Schaustellerfahrzeuge seien sogenannte „Steherfahrzeuge“, die für ein Volksfest nur wenige Kilometer in den Städten unterwegs seien. „Ihr Schadstoffausstoß ist dementsprechend gering“, sagte Ritter. Wenn für Schaustellerbetriebe keine Ausnahmen erlassen würden, sei die Zukunft von traditionellen Kirmessen gefährdet. Der DSB-Präsident forderte den Umweltminister zu weiteren Gesprächen auf. Peter Altmaier sagte seine Unterstützung zu.

Mehr als 500 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Medien hatten sich vom 8. bis 9. Oktober zum 16. Tourismusgipfel im Hotel Adlon Kempinski in Berlin getroffen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen unter anderem die Themen Klimaschutz, Chancen und Herausforderungen des touristischen Arbeitsmarktes sowie die gesellschaftspolitische Legitimation von Infrastruktur.