Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




Europabeauftragte Claudia Dörr im Gespräch mit dem DSB

Die Zukunft der Schausteller wird mehr und mehr von europäischen Gesetzen und Vorgaben bestimmt. Das zentrale Anliegen des Deutschen Schaustellerbundes und der Europäischen Schausteller-Union ist daher, gemeinsam mit den politisch Verantwortlichen die Rahmenbedingung zur Förderung und Sicherung des Kulturgutes Volksfest zu verbessern. Aktuelle Themen des Schaustellergewerbes standen im Mittelpunkt eines Gespräches, das Präsident Albert Ritter und Hauptgeschäftsführer Helmut Gels mit der Europabeauftragten des Bundeswirtschaftsministeriums, Claudia Dörr, in Berlin führten.

 

Gesprächspartnerin des DSB zum Thema Investitionsförderung: Claudia Dörr, Europabeauftragte des Bundeswirtschaftsministeriums

Die DSB-Vertreter informierten die Europaabgeordnete über die schwierige wirtschaftliche Situation, in der sich vor allem klein- und mittelständische Schaustellerbetriebe derzeit befinden. Als Gründe wurden neben der Konsumzurückhaltung der Besucher auf den Plätzen, die Auflagen durch Umwelt- und Windlastzonen genannt.
Notwendige Investitionen der Betriebe seien durch Basel II und die damit verbundenen Rating-Anforderungen fast unmöglich. Hier gelte es, die Rahmenbedingungen zu verbessern. Claudia Dörr sagte ihre Unterstützung bei der Vermittlung von Kontakten zu Finanzfachleuten der Abteilung Mittelstandförderung im Wirtschaftsministerium zu.