Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




Einigung über Radiospot erzielt

Nach massiver Kritik des Deutschen Schaustellerbundes (DSB) hat die für einen umstrittenen Radio-Werbespot zum Thema „Weihnachtsmärkte“ verantwortlich zeichnende „Das Örtliche Service- und Marketinggesellschaft mbH“ am 22. November 2011 eingelenkt. Der Spot wurde umgeschrieben, neu produziert und am selben Tag noch an die gebuchten Rundfunkstationen weitergeleitet.

Nun wird in dem Spot nicht mehr unterschwellig die Sicherheit auf deutschen Weihnachtsmärkten und Volksfesten in Zweifel gezogen, die Passage wurde entfernt.
„Das Örtliche“ war über die Vehemenz der geäußerten Kritik verwundert und sieht den Spot weiterhin juristisch als unbedenklich an. Gegenüber dem DSB versicherte man jedoch, der Branche der deutschen Schausteller zu keiner Zeit geschadet haben zu wollen und stelle diesen Respekt mit einer freiwilligen Änderung unter Beweis.

In dem neuen Spot, der noch bis zum Ende der 48. Kalenderwoche „on air“ sein wird, ist nun von „lieblosen Holzschnitzereien“ die Rede. Zwar finden das die deutschen Schausteller auch nicht wirklich amüsant, sind jedoch angesichts ihrer guten Produkte selbstbewusst genug, auch mal freche Werbung zu dulden.
DSB-Präsident Albert Ritter erklärte: „Wichtig ist uns – und bei diesem existenziellen Thema verstehen wir keinen Spaß – dass die deutschen Weihnachtsmärkte und Volksfeste die höchsten Sicherheitsstandards erfüllen und ein sicherer Ort für die ganze Familie sind.“