Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




DSB-Präsidium berät über DIN EN 13814 und Schutz der Volksfeste

Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung erschien zum Gespräch.

Das DSB Präsidium empfängt Fürths Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung. Quelle: Udo Dreier.

Verbandspolitisch „brennende“ Schaustellerthemen standen im Mittelpunkt einer weiteren Sitzung des DSB-Präsidiums am 9. Oktober in Fürth. Hauptthema waren hauptsächlich die aktuellen Entwicklungen der DIN EN 13814, insbesondere die Frage nach einem verträglichen Umgang vor allem auch für Einzelanlagen und notwendige Verlängerungen der Übergangsfristen. Der DSB hatte hier mit einem Schreiben an alle Ministerpräsidenten und Minister der Länder Druck gemacht (siehe Komet 5440 vom 30.09.). Hauptgeschäftsführer Frank Hakelberg berichtete außerdem, dass der Europäischen Kommission bereits die Beschwerde von DSB und ESU gegen die DIN EN 13814 vorliegt. All das zeigt, dass der DSB und seine Mitgliedsverbände keinesfalls ohnmächtig sind, sondern sich zur Wehr setzen.

Weitere verbandspolitische Themen waren unter anderen die Anerkennung der deutschen Volksfestkultur als immaterielles Kulturerbe, die Allerheiligenproblematik in Rheinland-Pfalz sowie laufende Gespräche mit dem deutschen Städtetag zu Seminaren für Volksfestveranstalter und Bildungsfragen. Das DSB-Präsidium tagt im regelmäßigen Abstand, um aktuelle Schaustellerthemen zu beraten.

Im Vorfeld der Sitzung erschien der Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung zu einem Erfahrungsaustausch zur traditionsreichen Michaeliskirchweih und um mit dem Präsidium über die Zukunft der Volksfeste, insbesondere vor dem Hintergrund eines sich verändernden Freizeitverhaltens der Besucher zu beraten. Menschen, die gerade in den Sommermonaten „das Leben draußen“ genießen wollen, muss man mit entsprechenden Öffnungszeiten entgegenkommen. Hier ist die Politik gefordert, mit der der DSB hierzu bereits im Kontakt steht.