Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




DSB-Präsident Ritter und Hauptgeschäftsführer Frank Hakelberg zu Mindestlohn-Fachgespräch beim CDU/CSU-Parlamentskreis Mittelstand in Berlin

DSB-Präsident Ritter erläutert die Mindestlohnproblematik im Schaustellergewerbe

Auf Einladung des Parlamentskreises Mittelstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion waren DSB-Präsident Albert Ritter und Hauptgeschäftsführer Frank Hakelberg Anfang März zum Mindestlohn-Fachgespräch in Berlin. DSB-Präsident Ritter wurde gebeten, dem Politikergremium die zahlreichen mit dem neuen Mindestlohngesetz einhergehenden Probleme im Schaustellergewerbe vorzutragen. Ritter forderte eine Befreiung von den Dokumentationspflichten für Schausteller, eine branchenverträgliche Lösung bei der Anrechnung von Kost und Logis sowie verlängerte Arbeitszeiten für die Schausteller. Man müsse anerkennen, so Ritter, dass das Schaustellergewerbe ein Saisongewerbe mit flexiblen Arbeitsbedingungen sei. Ein Volksfest oder Weihnachtsmarkt lasse sich nun mal nicht montags von 9 bis 17 Uhr erledigen, sondern die Arbeit müsse dann erledigt werden, wenn sie anfalle. Auch die Tatsache, dass die Schaustellerbranche extrem familiär geprägt sei und die Arbeitnehmer bei der Schaustellerfamilie schlafen, wohnen und essen, müsse im Gesetz Berücksichtigung finden, forderte der DSB-Präsident. Die politischen Vertreter wollen die Forderungen des DSB bei der zu Ostern anstehenden Überprüfung des Mindestlohngesetzes einfließen lassen.

Von den 311 Abgeordneten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion engagieren sich derzeit 188 Mitglieder im Parlamentskreis Mittelstand (PKM) für die Belange kleiner und mittlerer Unternehmen. Das jährlich stattfindende PKM-Sommerfest, auf dem der DSB regelmäßig die Interessen der Schaustellerbranche vertritt, gilt als einer der Höhepunkte des Berliner Politiksommers. Quelle: https://www.cducsu.de/fraktion/parlamentskreis-mittelstand