Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




DSB-Präsident Albert Ritter und Hauptgeschäftsführer Frank Hakelberg zu politischen Gesprächen im Bundestag

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Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Johannes Steiniger (CDU) waren DSB-Präsident Albert Ritter und Hauptgeschäftsführer Frank Hakelberg am 8. Mai zu Gesprächen über die Probleme der Schaustellerbranche im Bundestag. Im Vordergrund standen die Themen Lärmschutz, DIN EN 13814 und die mit dem Mindestlohngesetz einhergehenden Dokumentationspflichten, die so für die Branche nicht zu erfüllen sind. In Sachen DIN EN 13814 verliehen Präsident Ritter und Hauptgeschäftsführer Hakelberg den dringenden Forderungen des DSB nach einem bundesweiten Bestandsschutz für bestehende Anlagen und einer branchenverträgliche Umsetzung der DIN EN 13814 auf Landesebene Nachdruck. Beim Mindestlohn drängten die DSB-Vertreter auf den Verzicht der Dokumentationspflichten (bzw. eine deutliche Senkung der Gehalts-/Schwellenwerte), die zügige Umsetzung der 12-Stunden-Regelung auf Landesebene und die Herauslösung des Schaustellergewerbes aus dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz. Johannes Steiniger versprach, sich auch in Sachen Lärmschutz für die Interessen der Schausteller stark zu machen. Das Thema betrifft auch sein Heimatvolksfest, den Bad Dürkheimer Wurstmarkt: Nach Beschwerden einiger weniger Anlieger, konnte das traditionsreiche Volksfest 2014 nur mittels "immissionsschutzrechtlicher Ausnahmegenehmigung" und unter Einhaltung strenger "Beschallungszeiten" stattfinden. Für 2015 soll der Wurstmarkt reglementierte "Lärmpegel-Grenzwerte" einhalten. Der DSB intervenierte seinerzeit mit einem Beschwerdebrief an Bürgermeister Wolfgang Lutz. Der Bundestagsabgeordnete Steiniger sagte zu, den DSB dabei zu unterstützen, dass der Bad Dürkheimer Wurstmarkt auch weiterhin ohne unnötige Reglementierungen in gewohnt erfolgreicher Art und Weise ausgerichtet werden kann. Wir werden berichten.