Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




DSB nimmt an Tourismuspolitischem Dialog der AG Tourismus der SPD Bundestagsfraktion im Deutschen Bundestag teil

Rund 60 Teilnehmer, von der Deutschen Bahn bis hin zum Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e.V. waren der Einladung der AG Tourismus der SPD Bundestagsfraktion zum tourismuspolitischen Gespräch am 22. Juni nach Berlin gefolgt. Auch der DSB nahm in diesem Jahr erneut an dem Dialog teil. Während des bereits zur Tradition gewordenen Gesprächs tauschten sich die verschiedenen Vertreter aus der Tourismus-Branche gemeinsam mit der Politik zum aktuellen Status Quo des Wirtschaftszweigs und zu ihren Erwartungen an die Zukunft und die Politik aus.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte die tourismuspolitische Sprecherin Gabriele Hiller-Ohm die Teilnehmer und betonte in ihrer Ansprache, dass es der SPD-Bundestagsfraktion stets ein großes Anliegen sei, mit ihrer Arbeit zu einer guten touristischen Entwicklung beizutragen. Daher sei das traditionelle tourismuspolitische Gespräch für die Fraktion jedes Jahr aufs Neue unerlässlich, um gemeinsam mit der Tourismuswirtschaft, den Verbänden sowie den Gewerkschaften einen detaillierten Überblick zum aktuellen politischen Handlungsbedarf in der Branche zu gewinnen. Auch der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Hubertus Heil und die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, für Mittelstand und Tourismus Iris Gleicke hießen die Anwesenden willkommen und unterstrichen mit ihren Worten die zunehmende Bedeutung des Tourismus für die deutsche Wirtschaft. 

Der anschließende Dialog wurde in Kleingruppen fortgeführt, um einzelne Themenschwerpunkte stärker in den Fokus rücken zu können. DSB-Hauptgeschäftsführer  Frank Hakelberg nutzte die Gelegenheit, den Entscheidern aus Politik, Wirtschaft und Verbandswesen die Bedeutung der Volksfeste und Weihnachtsmärkte  aufzuzeigen: "Nicht nur klassische Touristenziele wie Burgen, Schlösser oder Kirchen warten mit einer jahrhundertealten Geschichte auf. Auch Volksfeste können mit ihrer Historie und gelebten Kultur Anlass und Ziel für eine Reise von Tagestouristen und Wochenendreisen sein. Was das Oktoberfest im Großen vormacht, funktioniert häufig auch schon in den Regionen, allerdings schlummern hier häufig noch ungenutzte Potenziale. Wir sollten diese Chancen daher nutzen, um die Volksfestperlen in den Regionen bekannter zu machen und so für den Tourismus stärker zu nutzen.", so Hakelberg während des Dialogs. Vor allem Kooperationen zwischen den Veranstaltern und Verbänden vor Ort, lokalen Tourismus- und Marketinggesellschaften sowie Reiseveranstaltern seien wichtig, damit sich auch die kleineren Volksfeste zukünftig zu einem festen Anziehungspunkt für Touristen aus Nah und Fern entwickeln können. Gefragt seien an dieser Stelle vor allem ein sensiblerer Umgang mit dem Thema „Volksfest“ und die Schaffung eines stärkeren Bewusstseins für die historischen Wurzeln der Feste.

Das Tourismuspolitische Gespräch findet einmal jährlich statt. Dabei stehen die Schaustellerverbände stets als kompetente Ansprechpartner auf der Gästeliste.

Fotonachweis: spdfraktion.de