Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




DSB hält Bewerbung bei der UNESCO aufrecht

© Deutscher Schaustellerbund e.V.

© Deutscher Schaustellerbund e.V.

150 Millionen Volksfest- und 85 Millionen Weihnachtsmarktbesucher im Jahr können nicht irren: Die deutschen Volksfeste und Weihnachtsmärkte sind immaterielles Kulturgut und deshalb haben sie auch eine Anerkennung durch die UNESCO verdient. Die Abstimmung mit den Füßen ist für uns! In diesem Bewusstsein der kulturellen Vielfalt und Wertigkeit der traditionsreichen Volksfeste und Weihnachtsmarkte hierzulande hatte sich der Deutsche Schaustellerbund im ersten bundesdeutschen Ausschreibungsverfahren Ende 2013 um die „Anerkennung der gelebten Volksfestkultur in Deutschland als immaterielles Kulturerbe“ durch die UNESCO beworben. Im Dezember 2014 erfuhr der DSB, dass die Bewerbung nicht in das bundesweite Verzeichnis aufgenommen wurde – und das, obwohl der Verband die Länder, Städte und Kommunen in einem gemeinsamen Positionspapier hinter sich versammelt, seine über 4000 Mitglieder mit Flyern und Aufklebern intensiv auf den Plätzen dafür geworben und 45 Bundestagsabgeordnete und 2 Bundesministerinnen die Bewerbung in Videobotschaften unterstützt haben!

Der DSB ist fest davon überzeugt: Die Anerkennung als immaterielles Kulturerbe gebührt den deutschen Volksfesten! Die deutsche Volksfestkultur mit ihren zahlreichen kleinen und großen Kirmessen, Jahrmärkten und Weihnachtsmärkte ist über Jahrhunderte gewachsen, entwickelt sich ständig lebendig weiter und ist in ihrer Art einzigartig auf der Welt! Auf den Volksfesten leben die Schausteller und Festbesucher Brauchtum, Gemeinschaft und die Tradition volksnaher Unterhaltung. Mit der Anerkennung der gelebten deutschen Volksfestkultur als immaterielles Kulturgut durch die UNESCO wäre eine besondere Wertschätzung dokumentiert, ein Signal an die Kommunen, sich für den Schutz der Volksfeste einzusetzen.

Aus diesem Grund hält der DSB seine Bewerbung um diese der Volksfestkultur zweifelsohne zustehende Anerkennung als immaterielles Kulturerbe durch die UNESCO aufrecht! Die zweite Bewerbungsphase beginnt Anfang März 2015 und endet am 30. Oktober. Zunächst erfolgt eine Auswahl der Bewerbungen für das „Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes“. Aus diesem Verzeichnis werden in einem zweiten Schritt zwei Bewerbungen für das „Internationale Verzeichnis des IK“ der UNESCO in Paris vorgeschlagen. In den kommenden Wochen und Monaten wird die Hauptgeschäftsstelle in enger Abstimmung mit dem Präsidium die Bewerbungsunterlagen überarbeiten und einen neuen Antrag auf den Weg bringen.

Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung!


Nach wie vor gilt: Heute schon geklebt?

An alle Schaustellerinnen und Schausteller: Kleben Sie jetzt die Volksfestherz- und die UNESCO-Aufkleber auf Ihre Fahrzeuge, Zugmaschinen, Fahrgeschäfte und Betriebe! Für die Anerkennung der Volksfestkultur als immaterielles Kulturerbe! Das ist beste Imagewerbung für unser Gewerbe! Die Aufkleber sind lichtecht und wetterfest und können auf allen gut sichtbaren Freiflächen angebracht werden. Die Aufkleber liegen in den Geschäftsstellen der örtlichen Mitgliedsverbände – fragen Sie Ihren Vorsitzenden jetzt danach! Vielen Dank an alle Schausteller für die fleißige Unterstützung! Einigkeit macht stark!

Das Präsidium