Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




Die Wiesn-Chefin geht

Empfang im Münchner Rathaus, v.l. Yvonne Heckl, Veranstaltungsleiterin Münchner Frühlingsfest, Vizepräsident Michael Hempen, Gabriele Weishäupl. Foto: Heinz Hoffmann

Gespräch 2009 im Münchner Tourismusamt. Unser Foto zeigt den damaligen Hauptgeschäftsführer Helmut Gels, Präsident Albert Ritter, Wiesn-Chefin Dr. Gabriele Weishäupl und Hans Spindler, Leiter der Wiesn-Organisation (v.l.). Foto: DSB

Die „Wiesn“ wäre ohne sie nicht denkbar. Gabriele Weishäupl hat das größte Volksfest der Welt maßgeblich geprägt. Nach 27 Dienstjahren ist Münchens Tourismusdirektorin und Oktoberfestchefin am 30. März in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet worden.
Vizepräsident Michael Hempen dankte auf einem Empfang im Münchner Rathaus der Wies-Chefin im Namen des Deutschen Schaustellerbundes für die jahrelange erfolgreiche Zusammenarbeit.
Die Begegnungen und Gespräche mit Gabriele Weishäupl waren stets gekennzeichnet von gegenseiter Achtung und Wertschätzung. Mit ihr hatten die Schausteller immer einen verlässlicher Partner an ihrer Seite, der sich für das Schaustellergewerbe und die Interessen der Schausteller einsetzte. Bei allen Verhandlungen und Diskussionen stand immer eins im Vordergrund: Die Sicherung der Volksfesttradition – nicht nur in München, sondern in ganz Deutschland.
Das Credo von Gabriele Weishäupl lautet: Volksfeste sind ein wichtiger Bestandteil des Tourismus und stiften gerade in Zeiten der Globalisierung Identität. Und das schließt auch die Sicherung der Volksfestkultur ein. Gemeinsam mit dem DSB setzte sich Gabriele Weishäupl für die Anerkennung der Volksfeste als immaterielles Kulturgut ein.
Trotz Ruhestand – so ganz zurückziehen wird sich Gabriele Weishäupl aus der Arbeit für die Volksfeste nicht. So ist sie künftig Chefin des Oktoberfestmuseums. Und auch der Tourismusbranche bleibt sie als Vizepräsidentin des Tourismusverbandes erhalten.