Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




Die Lust für’s Volksfest wecken– Folge 2: Auffallen!

Mit dem richtigen Marketingkonzept Volksfestplätze füllen!

Ganz oben: Foto von Rainer Schulz.

© Deutscher Schaustellerbund e.V.

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Wir Schausteller leisten vor jeder Volksfesteröffnung ganze Arbeit – vom Aufbau bis zur Dekoration. Damit unsere Leistungen auch bei unseren Besuchern ankommen, müssen wir sie durch gezielte Werbe- und Marketingmaßnahmen vor jedem Volksfest aufs Neue auf unsere Attraktionen hinweisen. Und zwar in all ihren Facetten. Denn unsere Volksfeste sind vielfältig – bunt, rasant, herzlich und gemütlich zugleich. Sie bieten Spannung, Spaß und Abenteuer genauso wie behagliche Ecken zum Ausruhen, Plaudern und Ausspannen von den kleinen und großen Alltagssorgen. In der vorletzten Ausgabe des KOMET (Nr. 5451 vom 20.01.) haben wir mit der ersten Folge unserer Reihe „Die Lust fürs Volksfest wecken“ über das Thema Kontaktpflege informiert. Denn Kontakte zu Entscheidungsträgern aus Politik, Medien und Wirtschaft helfen uns, Einfluss auf die Wirtschaftskraft unserer Volksfeste zu nehmen. Denn schließlich sind es unsere Arbeitsplätze, die wir dort gestalten und verteidigen! Aktiv Werbung zu betreiben ist das A und O jeder Veranstaltung. Im besten Falle hebt sie sich von den übrigen Werbemaßnahmen ab, die war tagtäglich erleben. Für eine erfolgreiche Werbung gilt: kreativ und originell sein und sämtliche Werbeorte in Betracht ziehen!

Strategie No. 2: Auffallen!

Einfach aber effektiv: Eine gut platzierte Plakatwerbung im Umland des Volksfestes gilt seit jeher als bewährte Werbemaßnahme.

Regionale Radio-, Fernseh- und Kinowerbung ist zwar nicht ganz billig, die Kosten können jedoch in Zusammenarbeit mit dem Veranstalter (Stadt, privater Veranstalter) geteilt werden.

Werbung für unterwegs: Dort wo Menschen warten müssen, in Bahnhöfen oder U-Bahnhöfen, an Bus- oder Straßenbahnhaltestellen, gewinnt ein Werbeplakat leicht die Aufmerksamkeit der Wartenden. Quer durch Stadt und Land können Werbesticker an Taxis oder öffentlichen Verkehrsmitteln, wie Bussen und Straßenbahnen für Aufmerksamkeit sorgen. Auch die eigenen Schaustellerfahrzeuge zu bekleben, bietet sich an. Es ist kostengünstig und effizient zugleich.

Dort präsent sein, wo die Menschen sind: In Fußgängerzonen, Einkaufszentren oder in der Innenstadt werben: Ganz klassisch mit Werbeplakaten oder auch mit Aktionsständen, an denen kleine Werbegeschenke verteilt werden. Oder zusammen mit dem Einzelhandel Schaufenster mit Schaustellerexponaten dekorieren.

Digitale Präsenz zeigen: Werbung im Internet ist günstig und heutzutage ein Muss! Mit volksfesteigenen Internetseiten und mit Facebook-Seiten geht man mit der Zeit. Einfach und schnell können wichtige Informationen an die Besucherinnen und Besucher gebracht werden und das Volksfest erhält einen modernen Anstrich.

Mit Vergünstigungen locken: „Volksfesttaler“ verschenken bzw. verlosen, die als Gutscheine einen Nachlass auf Attraktionen auf dem Volksfest geben. Vertriebsmöglichkeiten können Lokalzeitungen und -radios sein, oder ein Aktionsstand in der Fußgängerzone oder in einem Einkaufscenter.

Originalität lohnt sich! Werbung muss nicht immer auf Plakate gedruckt werden, sondern erscheint auf Brötchentüten, Einkaufstüten oder Bierdeckeln viel origineller.  

Souvenir vom Volksfest: Besondere Volksfestkrüge, z.B. Jahreskrüge mit unterschiedlichen Aufdrucken, Volksfest-T-Shirts, Hüte, Tassen, Lebkuchenherzen usw. anfertigen lassen und die einzigartigen Souvenirs beispielsweise an Aktionstagen oder auch durchgehend auf dem Volksfest verkaufen. Auch die Wahl des Motivs kann in eine Werbeaktion verpackt werden: Ein vorausgehender Ideen-Wettbewerb z.B. für das Bierkrug-Motiv 2014 bezieht das Publikum aktiv in die Gestaltung mit ein. Mit solchen Aktionen binden wir die Besucher an „ihr Volksfest“.  

In der nächsten Ausgabe berichten wir darüber, wie Sie Abwechslung aufs Volksfest bringen. Alle Folgen unserer Serie zum Thema Marketing finden Sie auch im Mitgliederbereich auf der DSB-Homepage: www.dsbev.de/mitgliederbereich.