Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




Bund fördert Umrüstung auf LED-Technik – auch für Schausteller

– Die wichtigsten Informationen im Überblick –

Foto: Th. Reinhardt/pixelio.de

Mit einem neuen Programm fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) kleine und mittelständische Unternehmen, die Investitionen in hocheffiziente Technologien vornehmen und damit nachhaltig für sparsame Energieverwendung in ihrem Betrieb sorgen. Zu diesem Programm zählt auch die Förderung der Umrüstung von Beleuchtungsanlagen auf LED-Technik. Diese läuft noch bis zum 31.12.2014.

Nach Rückfrage des DSB beim BAFA können auch Schausteller eine Förderung der Umrüstung von Beleuchtungsanlagen auf LED-Technik beantragen! Dazu müssen sie anhand des Nachweises ihrer Reiseroute darlegen, dass sie ganz überwiegend auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland reisen. Zudem muss der Ort bzw. das Objekt der Umrüstung eindeutig identifizierbar sein, so z.B. durch Angabe der Fahrgestell- oder Prüfbuchnummern.

Das elektronische Antragsformular kann unter  http://www.bafa.de/bafa/de/energie/querschnittstechnologien/elektronische_antragstellung/index.html ausgefüllt werden.

Nachfolgend die wichtigsten Informationen im Überblick:

(Quelle: Merkblatt des BAFA, siehe http://www.bafa.de/bafa/de/energie/querschnittstechnologien/merkblaetter/einzelmassnahmen.pdf)

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Umrüstung kompletter stationärer Beleuchtungssysteme (-anlagen) auf LED-Technik. Die gesamte Anschlussleistung der neu installierten LED Beleuchtung muss mindestens 500 Watt betragen.

Welche Technologien werden gefördert?

Hocheffiziente Beleuchtung

  • hocheffiziente LED-Leuchten und -Lampen

Tageslichtabhängige Steuerung und Regelung, Präsenzsteuerung

  • Installation von Lichtsensoren sowie Steuerungs- und Regelungstechnik

Wer kann einen Antrag auf Förderung stellen?

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von höchstens 100 Mio. Euro. Die Unternehmen müssen im Handelsregister oder in der Handwerksrolle eingetragen sein.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

Hocheffiziente Beleuchtung

  • LED-Leuchten und -Lampen müssen über eine CE-Kennzeichnung verfügen und
  • die Vorgaben der DIN EN 12464 (Licht und Beleuchtung – Beleuchtung von Arbeitsstätten) sind zu beachten.

Tageslichtabhängige Steuerung und Regelung, Präsenzsteuerung

  • Die Vorgaben der VDI-Richtlinie 6011 (Optimierung von Tageslichtnutzung und künstlicher Beleuchtung) sind zu beachten und
  • eine Förderfähigkeit ist nur im Rahmen der Umrüstung auf hocheffiziente LED-Beleuchtung gegeben

Es wird empfohlen, dass

  • LED-Leuchten und -Lampen über eine Zertifizierung nach VDE oder ENEC (European Norm Electrical Certification) oder über ein Prüfsiegel der Prüfinstitute des TÜV Süd, TÜV Rheinland oder Dekra/KEMA verfügen,
  • der Hersteller der Leuchte oder Lampe eine Mindestlebensdauer und einen Garantiezeitraum von 5 Jahren verspricht und
  • folgende Angaben der Leuchten und Lampen auf den Systembedarf abgestimmt sind und überprüft werden:

Elektrische Gesamtanschlussleistung inkl. Vorschaltgerat, Lichtstrom in Lumen, Beleuchtungsstarke in Lux, Lichtfarbe in Kelvin, Farbwiedergabe Ra > 80, effektive und sichere Wärmeableitung.

Welche Nachweise müssen erbracht werden?

  • Der Nachweis erfolgt über das Produktdatenblatt des Herstellers.

Was muss man bei der Antragsstellung beachten?

Die Investitionssumme muss mindestens 2.000 Euro betragen und die Gesamtsumme der Investitionen je Antragsteller darf 30.000 Euro nicht übersteigen. Größere Projekte können nur im Rahmen einer systemischen Optimierung durchgeführt werden.

 

Weitere Informationen erhalten Sie beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Querschnittstechnologien, Frankfurter Straße 29 – 35, 65760 Eschborn, Telefon: +49 (0)6196 908-883, E-Mail: QST@bafa.bund.de, Internet: http://www.bafa.de und bei den örtlichen Elektrotechnikunternehmen.