Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




Bayerischer Wirtschaftsminister Zeil besucht Annafest in Forchheim

Eine Fahrt mit dem Riesenrad musste sein! Martin Zeil (rechts hinten) mit Ehefrau Barbara und FDP-Bundestagsabgeordneten Sebastian Körber (vorne rechts) genoss die Fahrt mit dem Riesenrad von Schausteller Michael Drliczek. Quelle: Anna Drliczek

Jedes Jahr lädt der Kreisverband der FDP in Forchheim zum Stammtisch auf das Annafest ein. Schon zum fünften Mal besuchte auch Martin Zeil, bayerischer Wirtschaftsminister und stellvertretender bayerischer Ministerpräsident, das beliebte fränkische Volksfest.

Bei sonnigem Wetter und einem Bummel über den Volksfestplatz kam der Wirtschaftsminister mit vielen Schaustellern ins Gespräch. Bei „Gurkenheini“ Denny Morawski nahm Zeil eine Kostprobe. „Die Chili-Gurke stach ihm gleich ins Auge“, erzählt Geschäftsführer Morawski. „Die Schärfe hat er aber mit einem Lächeln verkraftet.“

Im Anschluss gönnte sich Zeil in Begleitung seiner Frau und dem Bundestagsabgeordneten Sebastian Körber eine Fahrt mit dem Riesenrad. Inhaber Michael Drliczek, zugleich Beauftragter des Süddeutschen Schaustellerverbandes für die Volksfeste im Raum Forchheim und Bamberg, ergriff die Möglichkeit für ein kleines Gespräch mit dem Minister über die Bedeutung der Volksfeste als Kulturgut und Wirtschaftsfaktor. „Er hat mir außerdem erzählt, dass er früher als Aushilfe auf dem Oktoberfest gearbeitet hat. Ich fand das Gespräch sehr angenehm“, so Drliczek.

Neben Martin Zeil nahmen außerdem Landtagskandidat Patrick Schroll, Bezirkstagskandidat Dr. Reinhard Stang und Bundestagskandidat Sebastian Körber am Rundgang über das Volksfest teil.


Das Forchheimer Annafest im Kellerwald

Jedes Jahr findet das Annafest in Forchheim um den 26. Juli herum statt – dem Namenstag der heiligen Anna. Seit 1446 pilgerten die Forchheimer zu einer Wallfahrtskirche nach Unterweilersbach und kehrten bei ihrer Rückkehr im Forchheimer Kellerwald ein, wo sie Brotzeit machten und das in den Kellergewölben gelagerte Bier tranken. Zu einem alljährlichen Fest etablierte sich die Zusammenkunft im Jahre 1840, als der Forchheimer Schützenverein seinen Schießbetrieb in den Kellerwald verlegte. Seitdem kamen Besucher von nah und fern und lockten damit auch Schausteller an, die für noch mehr Unterhaltung sorgten. Rund 500.000 Gäste besuchen jährlich die zehntägige Veranstaltung im Kellerwald.