Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




Arbeitskreis Bildung berät über Ausbildungsberuf für Schausteller

Die Bildung von Schaustellern ist immer wieder ein viel diskutiertes Thema in der Branche. Der Deutsche Schaustellerbund hat im Bildungsbereich in der Vergangenheit jene Rahmenbedingungen geschaffen, die auch in Zukunft weiter ausgebaut werden sollen. Eine entscheidende Rolle bei der Erarbeitung neuer Standards spielen dabei der Arbeitskreis Bildung und das Bildungswerk des DSB.

Schaustellerkinder im Unterricht. Foto: DSB

Hauptthema der Sitzung des Arbeitskreises am 8. Juni 2011 in Berlin war die Anerkennung des Ausbildungsberufes "Schausteller". Die Teilnehmer diskutierten die formellen Anforderungen einer solchen Ausbildung. Sie betonten, dass professionelles Know-how in technischem und kaufmännischem Wissen in Zukunft auch im Schaustellergewerbe darüber entscheiden wird, ob ein Betrieb lebensfähig ist oder nicht. Deshalb sei die Berufsausbildung heute eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Erfolg eines Schaustellerunternehmens. An der Sitzung auf der Steglitzer Festwoche nahmen unter anderem Franz-Josef Berkenkötter (Berufskolleg Herne), Bundesfachberater Andreas Horlbeck, Camilla Oberschelp, Christiane Schäfer, Dr. Ulrich Voigt (Bezirksregierung Detmold), Kevin Kratzsch, Wilhelm Schemel, Vizepräsident Edmund Radlinger, Präsident Albert Ritter und Hauptgeschäftsführer Helmut Gels teil.

Stichwort: Arbeitskreis Bildung
Der Arbeitskreis Bildung wurde auf dem Delegiertentag des Deutschen Schaustellerbundes 2009 in Berlin gegründet. Ihm gehören Experten aus Landesbehörden, Bildungseinrichtungen und des DSB an. Ziel des Arbeitskreises ist die weitere Verbesserung der Bildungsvoraussetzungen und Schaffung neuer Angebote für Schausteller und ihre Kinder, um so den gestiegenen Qualitätsanforderungen des Berufsstandes gerecht zu werden.