Deutscher Schaustellerbund e.V.

die Berufsspitzenorganisation für das Schaustellergewerbe




1:0 für die deutschen Volksfeste

Unter dem Motto „Auf geht’s zur nächsten Runde!“ hatte der Deutsche Schaustellerbund am 28. Juni 2012 zum traditionellen Parlamentarischen Abend auf das Deutsch-Französische-Volksfest in Berlin eingeladen. Trotz des EM-Halbfinalspiels Deutschland gegen Italien konnten Präsidium und Hauptgeschäftsführung zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung willkommen heißen. Und wenn sich auch das Team von Bundestrainer Löw am Ende mit 1:2 geschlagen geben musste, so tat dies der Stimmung auf dem Zentralen Festplatz keinen Abbruch. Der Parlamentarische Abend ist ein wichtiges Instrument für die Öffentlichkeitsarbeit des DSB. Und so war man sich am Ende einig: Heute haben die Volksfeste gewonnen.

Schausteller machen Freizeit zum Vergnügen.

Präsident Albert Ritter und Hauptgeschäftsführer Frank Hakelberg (links) begrüßen die Gäste.

Vorbereitung auf das Halbfinale. Fotos: DSB

Mit den Worten „Wir wissen, was wir an Ihnen haben“ begrüßte Präsident Albert Ritter die Gäste aus dem Deutschen Bundestag, unter ihnen Mitglieder der Ausschüsse für Tourismus, Verkehr und Umwelt. Er dankte den Abgeordneten für die erfolgreiche Zusammenarbeit in der Vergangenheit und verteilte – so wie es seine Art ist – gleich im Anschluss die nächsten „Arbeitsaufgaben“. Zum Thema Umweltzonen richtete der Präsident einen dringenden Appell an die Politiker, den DSB bei seiner Forderung nach einer bundesweiten Befreiung der Schaustellerfahrzeuge zu unterstützen. Schaustellerfahrzeuge seien „Steherfahrzeuge“, deren Schadstoffausstoß aufgrund der geringen Fahrleistung nur sehr gering sei. Die gegenwärtigen gesetzlichen Bestimmungen, die die Möglichkeit von Einzelausnahmegenehmigungen für Umweltzonen vorsehen, hätten sich als nicht praktikabel, äußerst bürokratieaufwendig und sehr kostenintensiv erwiesen.
Eine weitere große Belastung für die Schaustellerbetriebe seien, so Albert Ritter, die hohen Stromkosten auf den Plätzen. Dass die Schausteller vielerorts immer noch den teuren Baustrom beziehen müssten, grenze an Diskriminierung. Doch auch hier hätten sich bereits Vertreter des Bundestages für eine Entlastung des Gewerbes eingesetzt.
Präsident Ritter informierte die Gäste weiterhin über die Aktualisierung der Wirtschaftsstudie Volksfest und rief zur Teilnahme an der Umfrage auf. Bereits erfolgreich gestartet sei ein weiteres Marketinginstrument des Deutschen Schaustellerbundes: die Volksfest-App. „Dieses Programm führt Sie bequem und schnell per Smartphone zum nächsten Volksfest“, erklärte Ritter und verwies auf die ausliegenden Aufkleber, „die sich bestimmt sehr dekorativ auf den Dienstwagen der Bundestagsabgeordneten machen würden.“

Dank an Berliner Kollegen
Dass sich die Gäste beim Parlamentarischen Abend wieder einmal pudelwohl gefühlt haben, ist vor allem das Verdienst der vielen fleißigen Helferinnen und Helfer. Die positiven Rückmeldungen der Gäste sprechen für sich und für das erfolgreiche Konzept der Veranstaltung. Das DSB-Präsidium bedankt sich bei den Kolleginnen und Kollegen vom Berliner Schaustellerverband recht herzlich für ihren wunderbaren Einsatz und die tatkräftige Unterstützung.